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Eagle EG6330K: Die Isetta wird elektrisch

Die Isetta war ein lustiges Auto, das wegen seiner besonderen Tür diverse Spitznamen bekam. Ein chinesisches Unternehmen hat eine modernisierte Version der Isetta als Elektroauto auf den Markt gebracht, allerdings mit konventioneller Tür.
/ Werner Pluta
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Elektroauto Eagle EG6330K: vier konventionelle Türen (Bild: Eagle Suzhou)
Elektroauto Eagle EG6330K: vier konventionelle Türen Bild: Eagle Suzhou

Die Knutschkugel kommt wieder: Der chinesische Autohersteller Suzhou Eagle hat ein Elektroauto entwickelt, das der BMW Isetta aus den 1950er Jahren sehr ähnelt. In einem wichtigen Detail unterscheidet sich die neue Version aber vom Original.

Der Eagle EG6330K ist ein Leichtelektromobil(öffnet im neuen Fenster) – in diese Klasse gehört beispielsweise auch der Twizy von Renault . Wie das Original(öffnet im neuen Fenster) ist auch die Elektro-Isetta nicht sehr stark motorisiert: Der Antrieb hat eine Leistung von knapp 4 kW. Damit erreicht das Auto eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Der Akku hat eine Kapazität von 100 Amperestunden. Mit einer Ladung soll das Auto etwa 120 km schaffen.

Der Eagle ist ein Viersitzer

Eagle hat die runde Form der Isetta aufgenommen, aber es etwas länger gezogen: Im EG6330K ist Platz für vier Insassen wie im BMW 600(öffnet im neuen Fenster) . Die erste Isetta war ein Zweisitzer. Wie die Karosserie zeigt auch das Design innen Retroelemente.

In einem wichtigen Element unterscheidet sich das Elektroauto: Es hat vier konventionelle Türen an der Seite und nicht die nach oben aufklappende Fronttür. Deretwegen bekam das Auto unter anderem die Spitznamen Halleluja-Auto oder Adventsauto – Letzterer rekurrierte auf das Weihnachtslied "Macht hoch die Tür". Die Tür hatte jedoch den großen Nachteil, dass sie sich nach einem heftigeren Auffahrunfall unter Umständen nicht mehr öffnen ließ und die Insassen im Auto gefangen waren.

Eagle Suzhou(öffnet im neuen Fenster) baut vor allem Leichtelektromobile, die etwa auf Golfplätzen, Flughäfen oder in Hotelanlagen eingesetzt werden. Das Unternehmen erregte aber vor einigen Jahren Aufsehen mit einem Elektrosportwagen, der einem Porsche Cayman zum Verwechseln ähnlich sah.


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