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Test EA Sports UFC: Komplex, technisch brillant, ohne Wucht

EA Sports UFC ist eine grafisch tolle Umsetzung der Ultimate Fighting Championship, die sich sehr auf ihre schicke Präsentation stützt. Was dem Spiel an Schlagkraft fehlt, macht es durch fordernde Octagon-Kämpfe wett.

Artikel veröffentlicht am ,
Schwergewichte im Octagon: Alistair Overeem tritt gegen Frank Mir an.
Schwergewichte im Octagon: Alistair Overeem tritt gegen Frank Mir an. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Alistair Overeem ist ein schwerer Brocken, ein Muskelberg: 120 Kilogramm bringt der Niederländer auf die Waage. Wenn der einstige Strikeforce- und K1-World-Grand-Prix-Champion mit seinem Knie zustößt oder Sprungattacken einsetzt, gehen die meisten Kontrahenten direkt zu Boden. Was im echten Octagon einem Einschlag gleichkommt, wirkt in EA Sports UFC nur wie kräftiger Schubser.

Die Wucht und Geschwindigkeit eines Alistair Overeem oder eines anderen Schwergewichts kann das Spiel trotz der neuen Ignite-Engine nicht vermitteln - und das nimmt EA Sports UFC einen Teil seines Reizes. Einerseits ist das ärgerlich, andererseits aus Gameplay-Sicht nachvollziehbar, und schließlich ist es das erste UFC-Spiel von EA Canada.

Electronic Arts statt THQ

Beim K1 World Grand Prix 2010 scherzte Kommentator Michael Schiavello im Viertelfinale, wenn Overeem noch größere Trapezmuskeln hätte, könnte er fliegen - um bei dieser Analogie zu bleiben: Auf der E3 2012 hatte EA bekanntgegeben, die UFC-Rechte nach der Insolvenz von THQ zu übernehmen und daraus ein Sportspiel exklusiv für Playstation 4 sowie Xbox One zu entwickeln.

Das war eine Überraschung, denn bis vor etwa zwei Jahren weigerte sich UFC-Präsident Dana White, die Lizenz an Electronic Arts zu vergeben, weil der Publisher UFC nicht als Sport anerkennen würde. Offenbar hat EA mit Blick auf die Verkaufszahlen von THQs UFC-Spielen diese Ansicht geändert, und White zeigt sich sogar in mehreren kleinen Videos.

  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Eines davon gibt es am Ende des Tutorials zu sehen, das dem Spieler in 18 Teilschritten die Spielmechanik erläutert. Dieser Umfang macht deutlich, welch komplexe Sportart mit vielen Feinheiten Mixed Martial Arts (MMA) ist; entsprechend umfangreich ist die Steuerung von EA Sports UFC.

Jede Aktion wird durch eine oder zwei gleichzeitig gedrückte Schultertasten, eine Vierteldrehung oder eine Richtungsangabe der Sticks ergänzt. Das erweitert das Repertoire und macht die Kämpfe taktisch, kann aber auch frustrieren.

Bis Alistair Overeem die Bewegungen durchführte, die wir von ihm sehen wollten, waren mehrere Stunden Übung notwendig - die Ultimate Fighting Championship ist nichts für Anfänger.

Atmosphäre mit Mankos 
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ZykoRgin 21. Mai 2015

da schläft man beim kämpfen fast ein. zuuuu langsaaam man bekommt kein gefühl dafür egal...

Big L 04. Jul 2014

Halo - Kampf um die Zukunft wurde seinerzeit sehr gelobt, war damals jedoch leider zu...

Garius 01. Jul 2014

Einfach nur herrlich! xD

Kakiss 01. Jul 2014

Da passt was nicht, für gewöhnlich ist es das Spiele mit mehr Blut mehr pubertierende...

iRofl 29. Jun 2014

aber das ist okey, weil in EA UFC wurde deutlich mehr Geld reingesteckt und ist auch...


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