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Schwergewichte im Octagon: Alistair Overeem tritt gegen Frank Mir an.
Schwergewichte im Octagon: Alistair Overeem tritt gegen Frank Mir an. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Guter Stand-up und statischer Clinch

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Ertönt der Gong, stehen sich die Gegner im Stand-up gegenüber: Hier entfaltet sich ein filigranes Spiel aus Angriffen, Kontern, Block- und Meidbewegungen mit Fäusten, Ellbogen, Knien, Schienbeinen sowie Füßen. Ein Stakkato aus leichten oder schweren Schlägen wie Tritten führt einzig zur Erschöpfung des eigenen Kämpfers, Attacken richten dann kaum noch Schaden an, und die eigene Deckung ist leicht zu durchbrechen.

Vielmehr muss die komplexe Steuerung dazu genutzt werden, einen Jab abzufangen oder diesen mit einem Haken zu unterlaufen, um danach den Gegner mit einem Low-Kick die Balance zu nehmen, bevor ein harter Ellbogen oberhalb des abgesenkten Blocks einen Wirkungstreffer am Kopf landet. Diese wirken im Spiel allerdings schwach und langsam.

Bei schweren Schlägen oder Tritten auf eine ungedeckte Körperpartie bleibt den Kämpfern teils die Luft weg, sie taumeln oder stürzen gar zu Boden.

Kein Blitz-Knock-out

In solchen Momenten würden wir uns agilere Spielfiguren wünschen: Mit Alistair Overeem dem angeschlagenen Frank Mir nachzusetzen und ihn mit einem eingesprungenen Knie auszuknocken, ist ebenso wenig möglich, wie sich schnell auf einen liegenden Kämpfer zu werfen und ihn mit einigen finalen Schlägen einzudecken. In den niedrigeren Gewichtsklassen wie Frauen-Bantam bewegen sich die Kämpfer zwar flotter, richten aber auch weniger Schaden an.

Die vergleichsweise geringe Geschwindigkeit gibt der künstlichen Intelligenz oder dem menschlichen Mitspieler die Möglichkeit, die Deckung zu heben und weiterzukämpfen - denn Schaden ist nie dauerhaft. Neben der Ausdauerleiste zeigt ein Symbol an, welche Körperpartien am meisten abbekommen haben: Je roter, desto eher besteht die Gefahr, durch einen weiteren Treffer k. o. zu gehen.

Einen direkten Knock-out durch einen besonders schweren Haken oder ein Knie auf den zuvor nicht attackierten Kopf haben wir nie erlebt.

  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
EA Sports UFC (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Öder Clinch

Viele Kämpfer versuchen, aus dem Stand-up möglichst schnell in den Clinch zu kommen und dort den Gegner festzuhalten, um ihn mit einem Takedown auf den Boden zu bringen. Was bei echten Auseinandersetzungen einer ständigen Rangelei gleichkommt, bei der jeder versucht, Schläge oder Tritte zu landen oder einen Griff anzusetzen, ist in EA Sports UFC zu statisch umgesetzt.

Per rechtem Stick ändern die Spielfiguren zwar ihre Position, attackieren Kopf oder Körper - dynamisch ist dies aber nicht. Mit Alistair Overeem einen Knie-K.-o. im Thai-Clinch durchführen? Nahezu unmöglich. Sich mit Ellbogenschlägen aus dem Clinch lösen? Klappt nicht.

Entweder trennen sich beide Kämpfer per Klick des linken Sticks voneinander oder einer manövriert sich in den Rücken des anderen und bringt ihn zu Fall.

 Atmosphäre mit MankosTakedown mit tollen Submissions 

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ZykoRgin 21. Mai 2015

da schläft man beim kämpfen fast ein. zuuuu langsaaam man bekommt kein gefühl dafür egal...

Big L 04. Jul 2014

Halo - Kampf um die Zukunft wurde seinerzeit sehr gelobt, war damals jedoch leider zu...

Garius 01. Jul 2014

Einfach nur herrlich! xD

Kakiss 01. Jul 2014

Da passt was nicht, für gewöhnlich ist es das Spiele mit mehr Blut mehr pubertierende...

iRofl 29. Jun 2014

aber das ist okey, weil in EA UFC wurde deutlich mehr Geld reingesteckt und ist auch...



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