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E8950 MXM: AMDs neue Embedded-Grafikkarte nutzt einen Tonga XT

Ob in der Medizin, in Flugzeugen oder Digital Signage: AMDs neue Embedded-Grafikkarten sollen durch mehr Leistung und eine schnelle 4K-Decodierung überzeugen. Das Topmodell basiert auf dem Tonga-XT-Chip, dank niedriger Taktraten ist es zudem sparsam.

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Embedded Radeon E8950 MXM
Embedded Radeon E8950 MXM (Bild: AMD)

AMD hat mehrere neue Embedded-Grafikkarten vorgestellt, davon ein Radeon-Modell mit einem Tonga-Chip im Vollausbau, die E8950 MXM. Im Embedded-Segment ist AMD vergleichsweise stark aufgestellt, vor allem die Videobeschleunigung und die Option, viele hochauflösende Displays nutzen zu können, macht die Radeons für einige Großkunden sehr interessant.

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Neues Topmodell ist die Embedded Radeon E8950 MXM mit sechs Displayports und Tonga-XT-Chip. Der basiert auf der aktuellen GCN-v3-Architektur und ist technisch nahezu gleichauf mit der Fiji-GPU der Radeon R9 Fury X oder der Nano. Die E8950 MXM nutzt 2.048 Recheneinheiten und ein 256 Bit breites Speicherinterface, an dem 8 GByte GDDR5-Videospeicher hängen. Damit ähnelt die E8950 MXM der kommenden Radeon R9 380X, die muss aber mit der Hälfte an Speicher auskommen und dürfte anders als das Embedded-Modell nicht für die nächsten drei Jahre produziert sowie ausgeliefert werden.

  • Präsentation zu den neuen Embedded Radeons (Bild: AMD)
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Präsentation zu den neuen Embedded Radeons (Bild: AMD)

Einen Chiptakt für die E8950 MXM nennt AMD nicht, die theoretische Rechenleistung von 3 TFLOPS entspricht rechnerisch allerdings 725 MHz. Die niedrige Frequenz und der MXM-Formfaktor dürften die geringe Verlustleistung von 95 Watt erklären. Als indirekten Vorgänger der E8950 MXM führt AMD die Radeon HD 7970M auf, faktisch handelt es sich dabei aber um einen Gaming-Notebook-Chip, den der Hersteller bisher nicht öffentlich als Embedded-Produkt gelistet hatte. Umgekehrt gilt das aber auch für die E8950 MXM, die im Prinzip der selten eingesetzten Radeon R9 M395X gleicht.

Im mittleren Leistungssegment, das unter anderem für Spielhallenautomaten gedacht ist, führt AMD die Embedded Radeon E8870 ein: Das Modell nutzt einen Bonaire-Chip mit vollen 768 Shader-Einheiten und rechnerisch 1 GHz Takt, das Speicherinterface ist 128 Bit breit und bindet 4 GByte an. Die Verlustleistung beläuft sich auf 75 Watt, die E8870 ist wie der Vorgänger E8860 als MXM- und im PCIe-Format erhältlich. Das neue Modell soll bis 2021 lieferbar sein.

  • Präsentation zu den neuen Embedded Radeons (Bild: AMD)
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  • Präsentation zu den neuen Embedded Radeons (Bild: AMD)
  • Präsentation zu den neuen Embedded Radeons (Bild: AMD)
Präsentation zu den neuen Embedded Radeons (Bild: AMD)

Nach unten hin rundet AMD das Portfolio mit drei Varianten der Embedded Radeon E6465 ab. Die Karte ist im MCM-, im MXM- und im PCIe-Format erhältlich und setzt auf einen Caicos-Chip. Der wird im 40-nm-Verfahren gefertigt und muss mit 128 Shader-Einheiten auskommen. Dafür sind die E6465-Modelle mit 20 Watt sparsam und ermöglichen sechs angeschlossene Displays.

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