E3-Instanz: Oracle Cloud setzt auf 128 AMD-Kerne

Für VMs gibt es bis zu 16 GByte RAM pro Kerne, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist klar besser als bei Oracles X7-Intel-Instanz.

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Rendering eines Epyc 7002
Rendering eines Epyc 7002 (Bild: AMD)

Oracle hat das eigene Cloud-Angebot um eine E3-Instanz erweitert, die als Bare Metal und als virtuelle Maschine mit AMDs aktuellen Epyc 7002 (Rome) angeboten wird. Im Vergleich zur bisherigen E2-Instanz und der mit Intel-Chips bestückten X7-Instanz soll das neue Angebot deutlich mehr Performance aufweisen.

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Die Bare-Metal-E3-Instanz setzt auf zwei Epyc 7742 mit je 64 Kernen sowie 128 Threads mit 2,25 GHz. Dazu gibt es 2 TByte DDR4-Arbeitsspeicher und bis zu 1 PByte Storage, die Netzwerkgeschwindigkeit liegt bei 100 GBit/s. Für die VM-E3-Instanz verwendet Oracle ebenfalls zwei Epyc 7742 mit 2 TByte und bis zu 1 PByte, die Konfiguration der virtuellen Maschinen fällt flexibel aus: Minimal ist ein CPU-Kern mit 16 GByte RAM möglich, maximal 64 Cores mit 1 TByte. Oracle gestattet auch "krumme" VMs mit drei oder sechs Kernen.

Als Vergleich zur E3-Instanz führt Orcacle den E2-Vorgänger und die X7-Instanz an. Die E2-Version ist mit zwei Epyc 7551 (32C/64T @ 2 GHz) mit 512 GByte versehen, der X7-Ableger mit zwei Xeon SP (26C/52T @ 2 GHz) und 768 GByte. Die E3-Instanz hat mehr Speicherbandbreite als die X7-Instanz, auch die Integer- und Float-Geschwindigkeit liegt deutlich höher. Auch auf die Pro-Core-Leistung umgelegt rechnen die beiden Epyc 7742 schneller als die zwei Epyc 7551 und die zwei Xeon SP.

Zumindest verglichen mit der X7-Instanz ist die E3-Instanz günstiger: Oracle nennt einen Preis von 0,049 US-Dollar per 1-OCPU pro Stunde (Oracle Compute Unit) statt von 0,0638 US-Dollar pro 1-OCPU pro Stunde. Die bisherige E2-Instanz liegt mit 0,03 US-Dollar pro 1-OCPU pro Stunde deutlich unter der neuen E3-Instanz, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der niedrigeren Performance dennoch klar schlechter.

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