• IT-Karriere:
  • Services:

E3 Bethesda: Von Auftragskillern und Commander Keen

Zwei Auftragskiller in einer Zeitschleife, die Wiederkehr des Klassikers Commander Keen als Mobile Game: Bethesda hat neue Spiele vorgestellt. id Software präsentierte neben Doom Eternal auch eine besondere, für Entwickler und Publisher gedachte neue Technologie.

Artikel veröffentlicht am ,
Bethesda auf der E3 2019 in Los Angeles
Bethesda auf der E3 2019 in Los Angeles (Bild: Bethesda)

Um das für viele Fans Wichtigste gleich zu sagen: Bethesda hat auf seiner Pressekonferenz im Rahmen der E3 2019 genau einen Satz über die Rollenspiele Starfield und The Elder Scrolls 6 verloren - mit dem Inhalt, dass die Entwickler an beiden Projekten arbeiten. Das war es, sonst war von beiden Spielen nichts zu sehen oder zu hören. Die wichtigste Neuankündigung war ein Actionspiel namens Deathloop, an dem das französische Entwicklerstudio Arkane arbeitet.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. über duerenhoff GmbH, Lüdenscheid

Darin geht es um zwei Auftragskiller, die sich gegenseitig bekämpfen, sowie offenbar auch um eine Zeitschleife. Die beiden Protagonisten heißen Julianna und Colt, einer der beiden will die Zeitschleife stoppen, der andere will sie aufrechterhalten. Das ist im Grunde auch alles, was über das Spiel bekannt ist. Einen Erscheinungstermin hat Bethesda nicht genannt.

Die zweite Neuankündigung heißt Ghostwire Tokyo, dabei handelt es sich um das neue Werk von Tango Gameworks, die zuvor die beiden gelungenen Horrorabenteuer The Evil Within für Bethesda produziert haben. Sehr viel ist über das neue Programm nicht bekannt, außer dass es weniger Grusel und mehr Mystery sein soll und von plötzlich in Tokio verschwindenden Menschen handelt. Auch hier gibt es noch keinen Erscheinungstermin.

Die dritte Ankündigung greift eine alte Marke von id Software auf, nämlich Commander Keen. Die Neuauflage erscheint als kostenloser Download für iOS und Android, im Mittelpunkt stehen die Hauptfiguren Billy und Billie, die gegen Außerirdische kämpfen. Das Ganze ist ein kunterbuntes Actionspektakel, das sich wohl eher an eine jüngere Zielgruppe richtet. Der Softlaunch ist für Sommer 2019 geplant, weitere Details - etwa zu den Regionen - liegen noch nicht vor.

Wer sich bei all den vagen Terminen fragt, wann es denn vielleicht mal in absehbarer Zeit etwas Spielbares von Bethesda gibt: Das dauert gar nicht mehr so lange. Am 26. Juli 2019 soll Wolfenstein Youngblood erscheinen, der seit der ersten Ankündigung kräftig erweiterte nächste Serienteil. Diesmal stehen die Zwillingstöchter von B.J. Blazkowicz im Mittelpunkt. In der Kampagne kann man wahlweise alleine antreten, dann wird der zweite Zwilling vom Computer gesteuert. Oder man kämpft gemeinsam mit einem Kumpel im Koopmodus.

Neben Youngblood erscheint im Juli auch Wolfenstein Cyberpilot, ein Virtual-Reality-Actionspiel für Playstation VR. Darin übernimmt man die Rolle eines Hackers, der für den französischen Widerstand die Kontrolle über Panzer und andere Superwaffen des Naziregimes übernimmt und damit gegen die eigentlichen Besitzer kämpft.

Das wichtigste Spiel bei der Präsentation war allerdings Doom Eternal, das Golem.de bereits vorher ausführlich anspielen konnte. Auf der E3 2019 hat id Software ein paar Details über den Multiplayermodus verraten: Eine Neuheit ist der Battlemode, in dem zwei Spieler gemeinsam als Dämonen gegen den Helden der Kampagne antreten. Während dieser Slayer wohl die besseren Waffen hat, dürfen die Dämonen allerlei Extrafähigkeiten einsetzen und etwa KI-gesteuerte Zusatzdämonen beschwören.

Neben Doom Eternal hat id Software noch etwas vorgestellt, nämlich eine Streamingtechnologie namens Orion. Die kurze Präsentation richtete sich primär an andere Entwickler und Publisher, die die durch Patente geschützten Algorithmen lizenzieren können. Laut id Software funktioniert Orion - anders als etwa Stadia von Google - ohne spezielle Hardware, sondern wird direkt in die Engine eingebaut.

Ein SDK ist verfügbar, laut id sollen mit Orion rund 20 Prozent höhere Bildraten möglich und 40 Prozent weniger Bandbreite als bei anderen Verfahren nötig sein. Das Ganze ist wohl eher als Ergänzung und nicht als Konkurrenz für andere Verfahren gedacht, unter anderem soll es auch mit Stadia funktionieren; bei dessen Präsentation im März 2019 war Doom Eternal eines der Anwendungsbeispiele von Google.

Neben diesen Neuheiten hat Bethesda für seine aktuell laufenden Titel größere und kleinere Erweiterungen und Verbesserungen angekündigt. Für The Elder Scrolls Blades wird es unter anderem einen neuen Drachen sowie später im Jahr einen Player-versus-Player-Modus (PvP) geben. Fallout 76 bekommt einen interessant klingenden Battle-Royale-Survivalmodus, Rage 2 neue Cheatcodes - darunter Low Gravity - und The Elder Scrolls Online gleich mehrere Zusatzinhalte rund um Drachen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 0,99€
  3. 4,99€

the_doctor 11. Jun 2019

übrigens auch für die Switch, somit kann man auch unterwegs Spass damit haben :-)

Manto82 11. Jun 2019

... und ein neues "echtes" Fallout. Wieder mal ein richtig schönes Postapokalypse RPG...

aLpenbog 11. Jun 2019

Warum sie das machen? Geld. Die Zielgruppe ist man mit 30-40 Jahren eben nicht mehr. Die...

Vaako 10. Jun 2019

Jo hätten sie sich wirklich sparen können ausser fuer die Leute die Doom mögen war da...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
Autonomes Fahren
Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
  2. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft
  3. ID.3 kommt Volkswagen verkauft den E-Golf zum Schnäppchenpreis

Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis: Hurra, wir haben Gigabit!
Fritzbox mit Docsis 3.1 in der Praxis
Hurra, wir haben Gigabit!

Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. Nodesplits Vodafone bietet 500 MBit/s für 20 Millionen Haushalte
  2. Sercomm Kabelmodem für bis zu 2,5 GBit/s vorgestellt
  3. Kabelnetz Die Marke Unitymedia wird verschwinden

DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

    •  /