e.wave X: Der e.Go wird sportlicher

Das Elektroauto aus Aachen erhält ein Update. Der e.wave X ist eine deutlich überarbeitete Version des ersten Modells von e.Go Mobile.

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Elektroauto e.wave X mit Markenbotschafter Neymar Jr.
Elektroauto e.wave X mit Markenbotschafter Neymar Jr. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kleinwagen mit Prominenz: Das Aachener Startup e.Go Mobile hat in Berlin das Elektroauto e.wave X vorgestellt. Zudem konnte das Unternehmen einen prominenten Markenbotschafter gewinnen.

E.Go Mobile hatte mit einigem Brimborium ins Kraftwerk in Berlin Mitte geladen. Dort enthüllten Verwaltungsratschef Ali Vezvaei und der brasilianische Fußballstar Neymar Jr. den neuen elektrischen Kleinwagen.

Auf den ersten Blick unterscheidet der sich nur wenig vom Vorgänger, dem e.Go Life. Die Form ist weitgehend gleich geblieben. Ins Auge sticht die Farbe: Das Auto ist poppig gelb. Den alten e.Go Life gab es eher bieder in blau und weiß. Gleich geblieben ist, dass das Auto nicht lackiert, sondern aus farbigen Karosserieteilen gebaut wird.

Das Auto wirkt sportlicher

Auf den zweiten Blick fallen die Veränderungen auf: Die Frontpartie ist anders gestaltet, ebenso das Heck. Das Auto hat vier statt zwei Scheinwerfer. Die Radkästen sind farblich abgesetzt, was dem Auto insgesamt einen dynamischeren, sportlicheren Eindruck verleiht.

Stark verändert wurde das Interieur, das bei e.Go Life sehr spartanisch ausfiel. Gab es bei diesem in der Grundausstattung gar kein Display und als Extra nur ein kleines, hat der e.wave X ein 23 Zoll großes Display für Rundinstrumente und das Infotainmentsystem. Im e.Go Life war schon das Radio ein Extra. Lenkrad, Bedienelemente und Sitze machen einen deutlich wertigeren Eindruck.

Auch unter der Haube hat sich etwas geändert: Aus dem 60-Kilowatt-Motor, dessen Antritt uns schon bei einer Probefahrt vor drei Jahren begeistert hat, ist ein 80-Kilowatt-Antrieb geworden. Damit dürfte der Antritt an der Ampel noch besser werden.

Die Reichweite gibt das Unternehmen mit 240 Kilometern in der Stadt an. Ein großes Manko des Vorgängers ist zudem behoben: Das neue Auto kann mit 11 Kilowatt laden. Der erste e.Go hatte nur einen 3,5-Kilowatt-Lader. Gründer Günther Schuh begründete das mit dem Preis: Mit einem leistungsfähigeren Lader wäre das Auto deutlich teurer geworden, sagte er damals. Das hätte nicht zum Preis des Autos gepasst.

Das Auto wird teurer

Die Verbesserungen haben jedoch auch ihren Preise: Das Auto, das bereits reserviert werden kann, soll 25.000 Euro kosten, das sind 5.000 Euro mehr als der Vorgänger.

  • Vor der Präsentation ist das Auto noch verhüllt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der e.wave X von e.Go Mobile (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Frontpartie wurde überarbeitet. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ebenso das Heck. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die meisten Veränderungen gab es beim Interieur. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Unter anderem gibt es ein großes Display. Das gab es im Vorgänger nicht. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch die Radkästen wurden modifiziert. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto wirkt sportlicher und dynamischer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Enthüllt wurde es von Verwaltungsratschef Ali Vezvaei (l) und Neymar Jr. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der brasilianische Fußballstar ist neuer Markenbotschafter der Aachener. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vezvaei (l) und Neymar Jr. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • e.Go Mobile hat eine Neymar-Sonderedition, bestehend aus 31 Fahrzeugen, aufgelegt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Vor der Präsentation ist das Auto noch verhüllt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Zudem wird es eine Sonderedition geben, den e.wave NJR, von dem E.Go Mobile nur 31 Stück bauen wird. Ein Fahrzeug bekommt der neue Markenbotschafter, nach dem es benannt ist. Den Erlös aus dem Verkauf der übrigen 30 will das Unternehmen für den Bau eines nachhaltigen Wasserprojekts in Neymars Heimat Brasilien spenden.

Das Unternehmen will nach eigenen Angaben "ein möglichst klimaneutral gebautes Auto". Das bedeutet unter anderem, dass nachhaltige Materialien und möglichst viele recycelbare Teile eingesetzt werden. Daneben plant Verwaltungsratschef Ali Vezvaei eine dezentrale Produktion.

Statt große Fabriken zu bauen und von dort aus größere Regionen mit Autos zu beliefern, plant Vezvaei kleinere Fabriken, sogenannte Micro-Factories, die vor Ort für den jeweiligen Markt produzieren. Das soll die Lieferwege zu den Käufern kurz halten und lokale Arbeitsplätze schaffen.

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thrust26 06. Okt 2022

Doch sind sie, ganz eindeutig. Wobei weniger Autos natürlich die noch bessere Lösung wäre.

spaetz 07. Mai 2022

Mit einem Basispreis von zuletzt ab 21.421 Euro (vor Abzug der Umweltprämie) https...

Thorgil 07. Mai 2022

Was ein Schwachsinn. Kleinwagen gibt es wie Sand am Meer und deutlich mehr als früher...

=PP= 06. Mai 2022

Ich denke mit einem gebrauchten oder bei dem hohen Preis neuem Benziner/Diesel fährt man...



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