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HMI des Audi E-Tron Quattro Concept: Touchscreen mit Handschrifterkennung
HMI des Audi E-Tron Quattro Concept: Touchscreen mit Handschrifterkennung (Bild: Audi)

E-Tron Quattro Concept: Audi nennt Details zum neuen Virtual Cockpit

HMI des Audi E-Tron Quattro Concept: Touchscreen mit Handschrifterkennung
HMI des Audi E-Tron Quattro Concept: Touchscreen mit Handschrifterkennung (Bild: Audi)

Amoled-Display mit hoher Auflösung, keine Knöpfe und Rädchen mehr: Audi demonstriert auf der CES ein Konzept für das Cockpit der Zukunft. Außerdem sollen Autos künftig kommunizieren.

In Las Vegas hat der Autohersteller Details über das neue virtuelle Cockpit des E-Tron Quattro Concept präsentiert, das Audi HMI - Human-Machine-Interface - nennt. Vorgestellt hatte Audi den Elektro-SUV schon auf der IAA im vergangenen September.

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Die Instrumentenanzeige ist ein gekrümmtes Display aus organischen Leuchtdioden (Active Matrix Organic Light Emitting Diodes, Amoled). Auf der IAA wollte Audi nur sagen, dass es eine Weiterentwicklung des virtuellen Cockpits im Audi TT sei. Technische Einzelheiten gab es keine.

Das Display hat eine höhere Auflösung

Die hat Audi jetzt bekanntgegeben: So hat das Display eine Diagonale von 14,1 Zoll und eine Auflösung von 2.240 x 720 Pixel - das Virtual Cockpit des Audi TT ist 12,3 Zoll groß, mit einer Auflösung von 1.440 x 540 Pixeln. Im Audi TT kann der Fahrer noch zwischen imitierten Rundinstrumente und einer digitalen Anzeige wechseln. Das geht bei dem neuen Cockpit nicht mehr. Hier gibt nur noch die digitale Anzeige.

  • HMI nennt Audi das Virtual Cockpit des E-Tron Quattro Concept. (Bild: Audi)
  • Es besteht aus drei Bildschirmen: für die Instrumentenanzeige, ... (Bild: Audi)
  • ... das Infotainmentsystem ... (Bild: Audi)
  • ... sowie für die Steuerung der Belüftung und anderer Systeme. (Bild: Audi)
  • Auf dem Lenkrad gibt es kleine Touchpads mit Vibrations-Feedback. (Bild: Audi)
HMI nennt Audi das Virtual Cockpit des E-Tron Quattro Concept. (Bild: Audi)

Bedient wird das System über das Lenkrad. Allerdings nicht mit den herkömmlichen Bedienelementen wie Knöpfen oder Rädchen. Stattdessen gibt es kleine Touchpads, auf die der Fahrer tippt. Eine Eingabe oder das Scrollen durch eine Liste wird per Vibration bestätigt.

Ein zweites Display für das Infotainment

In der Mittelkonsole befinden sich zwei weitere Displays: Das obere hat die gleiche Größe und Auflösung wie das auf der Fahrerseite. Es ist für das Infotainment-System da, also für das Navigationssystem sowie für die Musikwiedergabe. Der untere Bildschirm ist 8,4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel. Es ist ein Touchscreen, der die Bedienelemente für die Steuerung der Heizung und der Belüftung ersetzt.

  • Der E-Tron Quattro Concept von Audi (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es ist ein Elektro-SUV mit Allradantrieb. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Audis Technikchef Ulrich Hackenberg stellte das Auto vor. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Auto soll 2018 auf den Markt kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akku wird mit einem Kabel ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... oder per Induktion geladen. Ein Assistenzsystem parkt das Auto über der Ladeplatte ein. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumentenanzeige ist ein OLED-Display. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es zeigt unter anderem auch den Ladestand des Akkus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Keine Rückspiegel: Eine Kamera nimmt auf, was hinter und neben dem Auto passiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Statt in den Spiegel schaut der Fahrer auf ein OLED-Display in der Tür. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der E-Tron Quattro Concept von Audi (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Daneben hat der Fahrer die Möglichkeit, einige Schaltflächen selbst mit Funktionen zu belegen. Außerdem ist in das System eine Handschrifterkennung integriert. Gesteuert wird das System von einem Tegra-K1-Prozessor von Nvidia.

Der Audi spricht mit der Ampel

Audi hat zudem angekündigt, die Kommunikation von Autos mit der Infrastruktur sowie mit anderen Autos (Car-To-X) einzuführen. In Europa sollen die Autos sich gegenseitig vor Gefahren warnen, etwa vor einem Stau oder einem Unfall, oder Wetterdaten untereinander austauschen. Ein weiterer Dienst ist die Verkehrszeicheninformation: Die Kamera eines Autos erkennt Verkehrsschilder wie eine Geschwindigkeitsbegrenzung und stellt diese Information anderen Fahrzeugen zur Verfügung. Assistenzsysteme wie der Tempomat können diese Daten mit einbeziehen.

In den USA will Audi Autos über das Mobilfunknetz mit dem Verkehrsleitrechner kommunizieren lassen, der die Ampelanlagen in einer Stadt steuert. Er übermittelt Informationen über den Status der Ampeln auf der Strecke, damit der Fahrer beispielsweise seine Geschwindigkeit so anpassen kann, dass er eine grüne Welle hat.

2017 sollen die ersten Dienste in Autos integriert werden. Ziel ist, den Verkehr sicherer zu machen und den Kraftstoffverbrauch zu senken.


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pk_erchner 08. Jan 2016

oder liege ich falsch ? nett man das geplante Obsoleszenz ?

Bandyt 08. Jan 2016

Im neuen A4 kann man das Navi ins Cockpit und auf den Mittelbildschirm legen. Ich finde...

marceljahnke.b.sc 08. Jan 2016

Der Stromverbrauch ist mittlerweile so gering bei den aktuellen Displays, da gibt es...

asd 07. Jan 2016

So sieht mein Ford Mondeo jetzt schon aus...Jedenfalls geht es in die Richtung. Riesen...



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