E-ternité: Alpine macht den A110 zum Elektroauto-Cabrio

Alpine hat ein Elektroauto-Konzeptfahrzeug auf Basis des A110 gebaut. Der Alpine A110 E-ternité fährt mit einer Leistung von 178 kW.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Alpine E-ternité A110
Alpine E-ternité A110 (Bild: Alpine)

Die Renault-Tochter Alpine ha den E-ternité A110 als Cabrio vorgestellt. Das Fahrzeug ist mit einem Akku mit 60 Kilowattstunden (kWh) ausgerüstet, der eine Reichweite von 420 Kilometer ermöglichen soll. Der Akku stammt aus dem Mégane E-Tech Electric, hat jedoch eine andere Zellanordnung, um die Gewichtsverteilung zu optimieren. Um die zwölf Module unterzubringen, wurden neue Gehäuse entwickelt und die Fahrzeugarchitektur angepasst. So wurden vier Module an der Front und acht im Heck angebracht. Trotz der zwölf Module ist der Alpine A110 E-ternité nur 258 Kilogramm schwerer als die Serienversion mit Verbrenner.

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Der Motor aus dem Mégane E-Tech bekam etwas mehr Leistung und wurde durch ein neues Getriebe ergänzt. Es sollte leichtgängig und effizient sein sowie gleichzeitig leicht und kompakt. Drehmomenteinbrüche sollten vermieden werden. Da ein solches Getriebe noch nicht existierte, entwickelte Alpine es gemeinsam mit seinen Zulieferern speziell für das Concept Car. Das Ergebnis ist eine Lösung mit Doppelkupplung (DCT) und elektronischer Steuerung wie bei der Serienversion des A110, aber mit Kupplungen, die auf hohe Drehmomente ausgelegt sind.

Flachs statt Kohlefaser

Das Dach des Fahrzeugs ist abnehmbar. Das gibt es beim Serienmodell bisher nicht. Die Schwierigkeit bestand vor allem darin, ein abnehmbares Dach in die Struktur des Alpine A110 zu integrieren. Die Ingenieure haben sich eine einfache und zugleich leichte Lösung ausgedacht, die die Steifigkeit des A110 erhält: Sie besteht aus zwei Dachschalen aus recyceltem Kohlenstoff.

  • Alpine E-ternité A110 (Bild: Alpine)
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Alpine E-ternité A110 (Bild: Alpine)

Einige Fahrzeugteile sind aus Flachs hergestellt. Ein zweites E-ternité Concept Car zeigt dieses Material sichtbar an Motorhaube, Dach, Heckscheibe, Kühlergrill, Sitzschalen und Heckschürze. Das Material stammt vom französischen Unternehmen Terre de Lin. Flachs ist nach Angaben von Renault so stabil wie Kohlefaser, hat aber eine bessere Akustik. Für die Komponenten aus Flachs kann dieselbe Form verwendet werden, die für die Herstellung der Teile aus Kohlenstoff oder Glas zum Einsatz kommt.

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Alpine will bis 2026 drei vollelektrische Modelle auf den Markt bringen. Dazu gehören der Nachfolger des A110, ein Kompaktmodell und das SUV GT X-Over.

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