• IT-Karriere:
  • Services:

E-Tarif: VRS verlängert Luftlinien-Tarif

Der Test des Luftlinien-E-Tarifs des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) wird wegen des großen Erfolges verlängert. Das Tarif-Experiment wird noch fast ein Jahr länger nutzbar sein. Außerdem will der Verbund den Tarif für weitere Tester öffnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Es geht weiter mit dem E-Tarif.
Es geht weiter mit dem E-Tarif. (Bild: Christoph Seelbach/Kölner Verkehrs-Betriebe AG)

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) wird die zeitliche Nutzbarkeit des E-Tarifs verlängern. Der Verbund gibt die hohe Zufriedenheit der Tester als Grund an. Eigentlich sollte der E-Tarif-Test zum 6. September 2019 abgeschlossen werden. Als Besonderheit berechnet der Tarif nur die tatsächlich genutzte Distanz im ÖPNV und lässt ein klassisches Zonen- oder Wabensystem außen vor. Solche Systeme bewerten indirekt bestimmte Fahrten. Durch Städte kommt man vergleichsweise günstig, Überlandfahrten können teuer werden. Häufig profitiert die Stadtbevölkerung durch solche Systeme, während die Landbevölkerung mit weniger attraktiven Verkehrsangeboten und höheren Preisen konfrontiert wird, was das Leben auf dem Land weniger angenehm macht.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. über duerenhoff GmbH, Lüdenscheid

Das System kann nun weiter bis Ende Juni 2020 genutzt werden. Die Limitierung der Tester auf 4.000 wird zudem aufgehoben. Wer will, kann sich demnach jetzt noch anmelden. Eine neue Obergrenze wurde nicht definiert. Dann kann zu einem Grundpreis von 1,50 Euro die Fahrt angetreten werden, egal wo im VRS. Dazu kommen 15 Cent je Kilometer. Zu dem Preis gibt es im VRS noch nicht einmal eine Kurzstrecke (PDF). Selbst der stark rabattierte Handytarif (PDF) ist nicht so günstig für kurze Fahrten. Zudem verliert das Tarifsystem des VRS an Komplexität, denn durch die Quertarifanerkennung mit Nachbarverbünden ist es gerade bei längeren Fahrten nicht einfach zu verstehen, welcher Tarif der korrekte ist. Auf der anderen Seite hat der E-Tarif aber ein paar seltsame Eigenarten in den Tarifbedingungen, die potenziell zu Problemen führen können. Der erfolgreiche Test lässt darauf schließen, dass die befürchteten Probleme nicht zutrafen.

Der VRS macht aber trotzdem auf den Status eines Pilottests aufmerksam. So sollen Anwender sicherheitshalber oberirdisch einchecken. Unterirdisch klappt das mangels des Empfangs nicht. Verbesserungen sollen in die erweiterte Pilotphase integriert werden. Das System läuft also nicht einfach nur weiter. Als Erstes wird wohl der Barcode verbessert, der als Nachweis der Fahrtberechtigung dient.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Top-Angebote
  1. 0,91€ - 18,16€ (u. a. Q.U.B.E, Asset-Pack Rusty Barrels Volume 2, Unreal Multiplayer Training...
  2. 59,99€ (Release am 15. November)
  3. 35,99€
  4. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Cryorig QF140 Performance PC-Lüfter für 7...

demon driver 28. Aug 2019

Ja, den Abschnitt musste ich auch zweimal lesen, um die Aussage zu verstehen ;-) Mit...

M.P. 27. Aug 2019

Naja, es waren ja nur 4000 freiwillige Tester. Da die Preisstruktur ja vorher bekannt...

Frostwind 26. Aug 2019

Da ist nichts mit billiger: Preisangaben in Euro, EinzelTicket Erwachsene (Stand: 01.01...

fanreisender 26. Aug 2019

M. W. nutzen die Niederlande diesen Luftlinientarif schon lange. Wie sind die Erfahrungen?


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /