E-Sports: Manager und Millionäre kaufen die ersten Overwatch-Teams

Blizzard ist beim Aufbau der Liga für Overwatch ein größeres Stück vorangekommen: Die ersten Städteteams sind verkauft. Unter den neuen Eigentümern sind auch Inhaber bekannter traditioneller US-Sportclubs.

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Held Reaper in Overwatch.
Held Reaper in Overwatch. (Bild: Blizzard)

Los Angeles, New York, Seol und Shanghai: Die Overwatch-Teams dieser und einiger weiterer Metropolen haben einen Eigentümer. So gehört das Team von New York jetzt dem Risikokapitalgeber Jeff Wilpon, der bereits das Baseballteam New York Mets sein eigen nennt.

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Die professionellen E-Sportler in Seoul kämpfen in Overwatch für Kevin Chou, einem der Gründer des kanadischen Mobilgames-Herstellers Kabam. Neuer Eigentümer des Teams in Boston ist der Papier- und Verpackungsmilliardär Robert Kraft, dem bereits die American-Football-Mannschaft New England Patriots gehört.

Zu den finanziellen Details dieser Transaktionen hat sich Blizzard nicht geäußert. Vermutlich dürften dabei durchaus ein paar Millionen geflossen sein, schließlich hat das Unternehmen große Pläne mit der Liga und den Teams.

Die Overwatch League soll noch vor Ende 2017 ihren Betrieb aufnehmen, die regulären Partien der ersten Saison sollen in einer Arena in Los Angeles ausgetragen werden - wo genau, ist noch unklar. Bislang liegen auch noch keine Informationen über deutsche Teams oder deren Eigentümer vor.

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Blizzard verfolgt mit der Liga einen im E-Sport bislang ungewöhnlichen Ansatz: Die Teams sollen regional verankert sein, also im Normalfall mit größeren Städten. Die Eigentümer können die örtlich durch Werbung, den Verkauf von Eintrittskarten und Übertragungsrechten generierten Einnahmen bis zu einer bestimmten Obergrenze behalten.

Der Rest wandert zum Teil an Blizzard und zum Teil in einen Pool, von dem dann wieder an alle ausgezahlt wird - was vor allem den einkommensschwächeren Mannschaften zugutekommen soll. Fans sollen ihr Lieblingsteam durch den Kauf von besonderen Gegenständen in Overwatch unterstützen können. 50 Prozent der Einnahmen aus diesen Objekten fließen ebenfalls in diesen geteilten Pool.

Neben einem Profiteam kann jeder Club außerdem bis zu fünf Amateurmannschaften aufbauen. Blizzard hat schon vor einiger Zeit große Pläne für Overwatch im Bereich des E-Sports vorgestellt. So soll es eigene Trainingseinrichtungen für die Spieler geben, außerdem sollen die Teams in wichtigen Bereichen wie der Analyse Unterstützung anfordern können.

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