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E-Sport: Fnatic will von 150 auf 1.000 Mitarbeiter aufstocken

19 Millionen US-Dollar will das traditionelle E-Sport-Unternehmen Fnatic aufwenden, um seine Teams physisch wie mental fit zu halten. In letzter Zeit war etwa das CS:GO-Team nicht mehr so erfolgreich wie früher. Das könnte sich ändern.

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Das derzeitige CS:GO-Team von Fnatic
Das derzeitige CS:GO-Team von Fnatic (Bild: Fnatic)

Das E-Sport-Unternehmen Fnatic hat 19 Millionen US-Dollar an Investitionen gesammelt und will damit seine Führungsriege umstrukturieren und das Personal aufstocken: von 150 auf 1.000 Mitarbeiter in den nächsten fünf Jahren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf Aussagen des Organisationsgründers Sam Mathews.

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Eine Summe des Geldes soll zudem dazu genutzt werden, die existierenden E-Sport-Teams physisch und mental durch Sportaktivitäten und andere Coachings zu stärken. Außerdem soll es eine eigene Gaming-Headset-Marke geben, die mit dem Logo und dem Ruf der Marke verkauft werden soll.

Fnatic ist in diversen E-Sport-Titeln aktiv, darunter die MOBAS Dota 2 und League of Legends und die Taktikshooter Counter Strike: Global Offensive und Rainbow Six: Siege. Die Organisation konnte in diversen Disziplinen bereits Titel gewinnen. Das CS:GO-Team gehörte eine Zeit lang zu den Favoriten in jedem Major-Turnier. Allerdings sind viele Mitglieder des ursprünglichen Kaders nach einigen Misserfolgen zu anderen Teams gewechselt.

Zur alten Form zurückkehren

Das neue Roster ist zwar ebenfalls sehr gut, gewinnt aber in vielen Turnieren keine ersten, zweiten oder sogar dritten Plätze mehr. Eine Investition in die Mannschaften könnte neue Spieler für existierende Teams heranholen und zusätzlich neue Teams für andere E-Sport-Titel gründen - etwa Blizzards Overwatch oder Battle-Royale-Spiele wie Playerunknowns Battlegrounds, die mittlerweile versuchen, eine eigene Turnierstruktur aufzubauen.

Laut Reuters ist Fnatic zudem in Gesprächen mit diversen Sponsoren. Dazu zählen die Walt Disney Company und der Automobilhersteller Toyota. Der E-Sport-Markt, der im Jahr 2019 einen Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar erreichen soll, ist eine gute Werbeplattform für Unternehmen, die eine junge Zielgruppe erreichen wollen.



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Allesschonvergeben 02. Mai 2019

Also wenn ich mal 18-29 als jung ansehe und in meinem Bekanntenkreis umschaue sind dort...

Anonymer Nutzer 02. Mai 2019

amph ist bei e-sportlern standard, und behandelt werden sie auf vergemeinschafte...

theFiend 02. Mai 2019

Naja die gab es halt, wie andere "Marken" (z.B. SK-Gaming) auch schon, als eSport noch...

freddx12 02. Mai 2019

Fnatic läuft sehr gut, die haben ordentlich Kohle und verdienen die mit Merchandise etc...


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