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E-Sport: Turtle Entertainment ist offenbar verkauft

Das Kölner Unternehmen Turtle Entertainment ist einer der wichtigsten Veranstalter in der millionenschweren E-Sport-Szene. Jetzt wurde es nach Informationen von Golem.de verkauft.

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E-Sport-Turnier
E-Sport-Turnier (Bild: Turtle Entertainment)

Der aus Köln stammende E-Sport-Veranstalter Turtle Entertainment hat offenbar einen neuen Besitzer. Das hat Golem.de von einer mit dem Unternehmen vertrauten Quelle erfahren. Die Übernahme soll so gut wie abgeschlossen sein. Die beiden Geschäftsführer Ralf Reichert und Heinrich Zetlmayer sollen mindestens fünf weitere Jahre für Turtle arbeiten.

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Zur Höhe der Kaufsumme liegen bislang keine Informationen vor. Ebenso ist nicht ganz klar, wer der Käufer ist. Allerdings gibt es schon länger Hinweise darauf, dass sich die schwedische MTG Media Group für Turtle Entertainment interessiert. Die Firma betreibt in Skandinavien und Osteuropa mehrere Free- und Pay-TV-Sender. Darunter sind Spezialkanäle für Eishockey, Golf und Motorsport - der immer beliebter werdende, längst im Massenmarkt angekommene E-Sport könnte dieses Portfolio sinnvoll ergänzen.

Turtle Entertainment wurde im Jahr 2000 von Chairman Jens Hilgers gegründet, inzwischen gehört die Firma zu den wichtigsten Playern in der internationalen E-Sport-Szene. Das mit Abstand bekannteste Produkt ist die Electronic Sports League (ESL), die größte Liga für Computerspiele in Europa, die aber auch in den USA und in Asien gut läuft. Gemeinsam mit der E-Sport-Entertainment Association (ESEA) veranstaltet die ESL momentan etwa die global ausgetragene ESL ESEA Pro League, bei der Spieler von Counter Strike: Global Offensive insgesamt eine Million US-Dollar gewinnen können.

Die Übernahme dürfte Turtle weitere Expansionsmöglichkeiten eröffnen. Außerdem geht es nach den Informationen von Golem.de auch darum, dem Mitarbeiterstamm am Hauptsitz in Köln mehr Sicherheit zu bieten - was im schnelllebigen und wechselhaften Geschäft mit E-Sport, das ein neues Spiel schnell mal umkrempeln kann, nicht ganz einfach ist. Geld verdient Turtle mit Eintrittsgeldern, vor allem aber Werbung und über Sponsoring - zu den Partnern gehören Firmen wie Intel und Red Bull.

Auf eine offizielle Anfrage von Golem.de wollte sich Turtle Entertainment nicht äußern. Unter der Hand ist zu hören, dass der Deal bei der Belegschaft wohl eher positiv ankommen dürfte.



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g0r3 19. Mai 2015

Es gibt nur ein einziges Land, wo E-Sport Eingang in die breite Öffentlichkeit gefunden...

hansdampf23 13. Mai 2015

Ob die im Vorschaubild abgebildeten Personen Freude an der häufigen Präsenz in Golem...

matok 12. Mai 2015

Sport besteht nicht nur aus Fitness, sondern auch aus einem gehörigen mentalen Anteil...


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