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E-Sport: Schalke 04 kauft sich in League of Legends ein

Der Fußballverein Schalke 04 will künftig offenbar auch im E-Sport mitmischen: Laut Medienberichten hat der traditionsreiche Club ein Team namens Elements übernommen, das in League of Legends aktiv ist.

Artikel veröffentlicht am ,
League of Legends bei einem Turnier in Frankreich
League of Legends bei einem Turnier in Frankreich (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

E-Sport gewinnt für traditionelle Sportvereine offenbar immer mehr Bedeutung. Nachdem der VFL Wolfsburg bereits 2015 eine enge Kooperation mit einem Fifa-Team für die virtuelle Bundesliga bekanntgegeben hat, soll nun Schalke 04 ein Team namens Elements gekauft haben. Das berichtet unter anderem Esportsobserver.com mit Bezug auf mehrere Quellen. Die offizielle Bekanntgabe des Deals durch den Fußballverein soll in den kommenden Tagen erfolgen.

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Elements ist ein europäisches Team, in dem immer wieder auch deutsche Spieler unter Vertrag standen. Nach mehreren Umbauten bei der Mannschaft sind noch keine größeren Erfolge geglückt, das Management hat offenbar schon länger einen Käufer gesucht. Elements tritt mit seinen fünf Athleten unter anderem in der nächsten Saison des europäischen Turnierformates EU LCS an. Unter dem alten Namen Alliance gewann das Team 2014 diesen Wettbewerb.

Für weniger positive Schlagzeilen sorgen übrigens andere Teams aus dem Bereich League of Legends. Die Mannschaften Renegades, Team Impulse und Team Dragon Knights wurden von Riot Games für die Teilnahme an offiziellen Ligaspielen gesperrt. Laut Riftherald.com gibt es eine ganze Reihe von Anschuldigungen, unter anderem sollen sie ihre Spieler mehrfach stark verspätet bezahlt, einen eigentlich gesperrten Spieler an Tastatur und Maus gelassen und gegen Arbeitsvorschriften verstoßen haben.

Nachtrag vom 16. Mai 2016, 12:35 Uhr

Schalke 04 hat die Übernahme von Elements offiziell bestätigt. "Wir haben beobachtet, dass der Esport in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Professionalität gewonnen hat. Dabei ist insbesondere die Entwicklung der Strukturen in League of Legends und dem Flaggschiff, der League of Legends Championship Series, hervorzuheben", begründet Moritz Beckers-Schwarz, der Geschäftsführer des Vereins, den Schritt.

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nachgefragt 10. Mai 2016

doch doch das stimmt schon so mit der verschuldung, guck da lieber nochmal nach...

Dampfplauderer 10. Mai 2016

Die LoL-Ligaspieler sind ja alle bei Riot direkt unter Vertrag, könnte also gut sein das...

nachgefragt 10. Mai 2016

wer schon mal auf dem jahrmarkt geschossen hat, ist eigentlich für den sportbereich...

gaym0r 10. Mai 2016

Relevanz? Was hat das mit Schalke zu tun? Warum muss man einen Weltklasse-Verein mit...

Argh 09. Mai 2016

Naja, man muss schon fair bleiben, die Salatschüssel haben wir seit bestehen der Buli...


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