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E-Sport: "Psychologie und Physiotherapie gehören zum Training"

Egal ob in der nächsten Saison bei Dota 2 oder bei League of Legends: Die Preisgelder im E-Sport wachsen - der Konkurrenzdruck aber auch. Golem.de hat mit dem Kommentator und ehemaligen Profispieler Jona Schmitt darüber gesprochen, wie sich die Athleten auf die Turniere vorbereiten.

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Jona Schmitt erkklärt uns in League of Legends eine Taktik.
Jona Schmitt erkklärt uns in League of Legends eine Taktik. (Bild: Fluendo / Screenshot: Golem.de)

"Die rote Linie zeigt den Abstand zwischen den beiden Champions - das ist der Idealzustand. Entlang der gelben Linien müssen wir uns bewegen, um den Abstand aufrecht zu erhalten, also entweder nach schräg oben oder unten", erklärt uns Jona 'just Johnny' Schmitt. Der ehemalige League-of-Legends-Profi und jetzige Kommentator (u.a. Sport 1) erklärt anhand eines einfachen Beispiels, auf welche Art E-Sportler mit Werkzeugen wie Rift Analyst fortgeschrittene Taktiken lernen und sich im Training auf die Herausforderungen bei Turnieren vorbereiten.

Inhalt:
  1. E-Sport: "Psychologie und Physiotherapie gehören zum Training"
  2. Professionelles Datenmanagement ist Pflicht

Ohne professionelle Trainingsmethoden geht schon länger nichts mehr im E-Sport. Die Spieler müssen sich akribisch vorbereiten, um im Kampf um Preisgelder und die Gunst des Publikums vorne mit dabei zu sein. Gerade erst hat Valve seine Pläne für die nächste Saison von Dota 2 bekanntgegeben. Die Mischung aus Major- und Minor-Turnieren dürfte eher noch anspruchsvoller werden. In anderen Disziplinen wie Counter-Strike oder League of Legends geht es genauso hart zu.

Videoanalysen seien dabei längst ein wichtiges Element geworden, sagt Schmitt. League of Legends hat seit ein paar Monaten ein eingebautes Werkzeug für Mitschnitte, Software wie Rift Analyst kann aber mehr. Nach dem Aufzeichnen lässt sich das Video über die offizielle API mit der Datenbank des Spiels verknüpfen. Dadurch hat man in der Timeline die Möglichkeit, direkt zu besonderen Vorgängen in der Partie zu springen - etwa an die Stelle, an der ein Champion getötet oder ein Drache angriffen wurde.

Diese Kämpfe kann man sich dann im Detail anschauen und zusammen mit anderen Spielern überlegen, welche alternative Taktik besser funktioniert hätte. Interessant ist das laut Jona "Johnny" Schmitt vor allem für ambitionierte Halbprofis, die etwa mit einer Karriere im E-Sport liebäugeln und die sich im Onlinecoaching das dazu nötige Knowhow aneignen wollen. "Sie können so lernen, welche individuellen Fehler sie gemacht haben", so Schmitt.

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Wer bereits Profi ist, hat meist andere Möglichkeiten - und eine andere Problemstellung. "Ein Profi weiß sofort, welchen individuellen Fehler er gerade gemacht hat", sagt er uns. "Ihm geht es vor allem darum, seine Taktik zu verbessern." Die Spieler bereiten sich normalerweise in sogenannten Gaming-Häusern mit ihren Trainern auf die Turniere vor, erzählt Jona Schmitt.

Professionelles Datenmanagement ist Pflicht 
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lottikarotti 07. Jul 2017

Ich denke die meisten Zuschauer leben auch vor Ort oder zumindest im Land. Jab, beim Fu...

lottikarotti 07. Jul 2017

Wieso? Seit es eSport gibt spricht man von "Pro Gamer" und hin und wieder mal von "Pro...


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