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Jona Schmitt erkklärt uns in League of Legends eine Taktik.
Jona Schmitt erkklärt uns in League of Legends eine Taktik. (Bild: Bild: Fluendo / Screenshot: Golem.de)

Professionelles Datenmanagement ist Pflicht

Dort werde nicht nur gespielt - normalerweise mindestens zehn Stunden täglich. Die Partien werden ebenfalls aufgezeichnet und dann - meist per Beamer auf einer größeren Leinwand - zusammen mit Trainern und den anderen Spielern unter die Lupe genommen. Inzwischen gibt es sogar Dienstleister wie Dojo Madness aus Berlin, die sich darauf spezialisiert haben, die Matches zu untersuchen. Sie verkaufen ihre Daten dann an die Teams, aber auch an Wettbüros und andere Interessierte.

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"In den letzten sechs bis zwölf Monaten gibt es die Entwicklung, dass auch Psycho- und Physiotherapeuten mit ins Training eingebunden werden", so Schmitt. "Meiner Meinung nach ist das eine absolute Notwendigkeit!". Er erinnert sich daran, dass er in seiner Zeit als junger Profi vor großen Turnieren vor Aufregung drei Tage am Stück nicht geschlafen habe - was natürlich Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit habe. Ein Psychologe könne helfen, mit dem riesigen Druck besser umzugehen.

Was die Physiotherapeuten angeht: "Viele Spieler, die schon länger mit dabei sind, bekommen irgendwann Handgelenksprobleme. Die Muskeln sind auf das ständige Mausklicken nicht durch die Evolution ausgelegt." Hier könnten entsprechend professionelle Maßnahmen möglichen Problemen vorbeugen. Generell gewinne Ausgleichssport in der Szene an Bedeutung. Fest durch die Trainer vorgegebene Pflicht sei zwar selten, aber viele Teams förderten Bewegung durch Prämien, oder es gebe Trainingsmöglichkeiten oder Saunen in den Gaming-Häusern.

Für die Zukunft hätte Schmitt gerne weitere Analysewerkzeuge. Was er sich wünschen würde, wären Tools, mit denen sich anzeigen ließe, wie viele Mausklicks ein Spieler bei einer bestimmten Aktion getätigt hat, wie sich seine Herzfrequenz verändert hat und wie er mit dem Stress umgegangen ist, auch wenn speziell der Puls bei einigen Turnieren dem Publikum angezeigt wird.

Ausgewertet werden können die Daten noch nicht, dabei dürften sie durchaus interessant sein. Immerhin schnellt die Herzfrequenz in den entscheidenden Momenten auf 160 Schläge pro Minute und mehr hoch - ähnlich wie in klassischen Sportarten.

 E-Sport: "Psychologie und Physiotherapie gehören zum Training"

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lottikarotti 07. Jul 2017

Ich denke die meisten Zuschauer leben auch vor Ort oder zumindest im Land. Jab, beim Fu...

lottikarotti 07. Jul 2017

Wieso? Seit es eSport gibt spricht man von "Pro Gamer" und hin und wieder mal von "Pro...



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