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E-Sport: Millionenspiel mit Profisportlern

Bei Turnieren mit Computerspielen wie Counter-Strike oder Dota 2 schauen mitunter mehrere Hundert Millionen Fans zu. E-Sport wächst weiter - und steht vor einem Umbruch, denn inzwischen engagieren sich sich auch Firmen wie Nike und McLaren.

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McLaren P1 auf dem Cover von Forza Motorsport 5
McLaren P1 auf dem Cover von Forza Motorsport 5 (Bild: Microsoft/McLaren)

Was müssen das wohl für Menschen sein, die mal eben 26 Millionen US-Dollar aus ihrem Privatvermögen in E-Sport investieren: Versponnene Nerds, erfolgreiche Programmierer oder Gründer von frisch gekauften Startups? Alles falsch! Gerade wurde bekannt, dass sich der ehemalige Basketballspieler Michael Jordan für rund 26 Millionen US-Dollar Anteile an der Firma Axiomatic gekauft hat, die hinter der bekannten E-Sport-Mannschaft Team Liquid steckt.

Inhalt:
  1. E-Sport: Millionenspiel mit Profisportlern
  2. Fußball und die E-Champions League

Jordan ist vermutlich nicht ganz allein auf die Idee gekommen, dass er mit professionellen Computerspielern langfristig eine hübsche Rendite erwirtschaften könnte. Bereits zuvor hatte sein ehemaliger Konkurrent Earvin "Magic" Johnson eine nicht genannte, aber vermutlich ebenfalls hohe Summe in Axiomatic gesteckt. Initiator der Beteiligungen ist der Starinvestor David Rubenstein. Eine der Besonderheiten des Deals: Keiner der drei stammt aus der Silicon-Valley-Szene oder ist in anderer Form eng mit Technikfirmen oder Games-Publishern liiert.

Jahrelang haben sich in erster Linie Unternehmen wie Intel oder die Dell-Tochterfirma Alienware - die ebenfalls Anteile an Team Liquid hält - im E-Sport engagiert. Die Ausrichter der Wettbewerbe waren entweder Spezialisten wie die aus Deutschland stammende Electronic Sports League (ESL) oder Entwickler wie Valve, die mit Veranstaltungen wie der ESL One Series oder dem millionenschweren Turnier The International vor allem Hardcorespieler begeistert haben.

Das könnte sich nun ändern, denn neben Investoren wie Michael Jordan drängen auch neue Firmen mit ihren Veranstaltungen in den Markt. So baut der aus der Formel 1 bekannte Sportwagenhersteller McLaren seit kurzem eine spezielle Liga für Rennspieler auf. Bei der ersten, 2017 gestarteten Saison wurden die Veranstaltungen mit einem Partner unter dem Namen World's Fastest Gamer durchgeführt. Das Ganze war offenbar so erfolgreich, dass der Autobauer nun alleine in die zweite Saison geht, allerdings heißt die Serie nun Shadow Project.

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Eine der Besonderheiten ist, dass sich McLaren weitgehend unabhängig von einzelnen Spieleherstellern gemacht hat. Stattdessen können virtuelle Piloten in Forza Motorsport, Real Racing 3, Project Cars 2, iRacing und rFactor 2 antreten. Das Ziel ist engagiert: Shadow Project soll die wichtigste virtuelle Rennserie werden.

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Fußball und die E-Champions League 
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RaceFace 23. Nov 2018

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