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Fußball und die E-Champions League

McLaren ist überzeugt, dass das klappt: "Wir sehen schon seit Langem, wie der Onlinesport wächst und die Parallelen zwischen der realen und der virtuellen Welt waren nie größer", sagt Firmenchef Zak Brown. Um wirklich Fans von Motorsport anzusprechen, gab es bei der Rennserie World's Fastest Gamer als Siegprämie nicht nur Geld, sondern vor allem einen Vertrag als Simulationsfahrer.

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Der Gewinner, ein Niederländer namens Rudy van Buren, darf nun mit den Formel-1-Piloten des Rennstalls neue Kurse und Taktiken an einem Highend-Rennsimulator üben. Auch der Gewinner von Shadow Project soll einen festen Platz in einem F1-E-Sport bekommen, das McLaren derzeit ebenfalls aufbaut.

Nicht nur bei McLaren tut sich derzeit viel in Sachen Autorennen und E-Sport. So hat der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) Ende Oktober 2018 das Fahren von Autos in Rennspielen offiziell als Disziplin anerkannt - es ist damit gleichgestellt mit den anderen Sportarten, die der Verband organisiert und betreut. Allerdings legt der DMSB viel Wert darauf, dass es dabei professionell zugeht: So wird zwischen Rennen an Simulatoren mit Lenkrad, Gaspedal und Bremse und eher einfachen Spielen auf Smartphone oder Konsole unterschieden.

Neben Racing gibt es noch eine zweite Sportart, die sich derzeit immer mehr im E-Sport etabliert: der Fußball. In Asien liegt zumindest derzeit noch Pro Evolution Soccer in Führung, in Europa hingegen hat sich Fifa von Elecronic Arts mehr oder weniger eindeutig als wichtigster Player im Markt etabliert. Gerade erst hat EA zusammen mit der UEFA die E-Champions League angekündigt.

Der Wettbewerb wird ab März 2019 ausgetragen, ein paar Wochen später sollen dann die acht besten Teilnehmer aus aller Welt im Finale antreten - das am 31. Mai 2019 in Madrid ausgetragen wird, unmittelbar vor dem Finale der Champions League. Der gesamte Preispool beträgt 280.000 US-Dollar, dem Sieger winken 100.000 US-Dollar.

Electronic Arts möchte mit dem Wettbewerb einen weiteren Schritt gehen bei der "fortlaufenden Erweiterung der Fifa 19 Global Series, sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer", sagt Brent Koning, der bei dem Unternehmen für E-Sport zuständig ist. Noch stehen Fifa 19 und die anderen klassischen Sportarten beim E-Sport klar im Schatten von Counter-Strike und ähnlichen Titeln - aber es ist absehbar, dass durch Serien wie die E-Champions-League das Interesse neuer Zuschauergruppen geweckt wird.

Es gibt aber andere Möglichkeiten, mit denen die Welt des Sports auf den E-Sport zugehen kann. So hat Nike gerade erst einen Vertrag mit Jian "Uzi" Zihao geschlossen, dem derzeit weltbesten professionellen Spieler von League of Legends. Uzi soll gemeinsam mit dem legendären Basketballspieler LeBron James bei Marketingaktionen auftreten, um Werbung für eine Doku-Basketballserie namens Shut up and Dribble zu machen.

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 E-Sport: Millionenspiel mit Profisportlern
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