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E-Sport: LoL-Team H2K erhebt schwere Vorwürfe gegen Riot Games

Das Entwicklerstudio Riot Games macht mit League of Legends Riesengewinne, während die E-Sportler auf Verlusten sitzenbleiben. Darüber beschwert sich das Spitzenteam H2K und droht mit dem Ausstieg aus der Liga - eine Million Euro Verlust im Jahr sei zu viel.

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H2K bei einem League-of-Legends-Turnier
H2K bei einem League-of-Legends-Turnier (Bild: H2K)

In einem offenen Brief droht das E-Sport-Spitzenteam H2K (Hard to Kill) damit, künftig nicht mehr in League of Legends anzutreten. Grund: Jährlich würde wegen der ungerechten Verteilung der Gesamteinnahmen zwar der Entwickler und Ligabetreiber Riot Games sehr viel Geld verdienen - aber allein bei H2K summierten sich die Verluste auf eine Million Euro im Jahr. Auch die "meisten anderen League-of-Legends-Teams verlieren Geld", so das Management von H2K, das den Brief verfasst hat.

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H2K ist eines der erfolgreichsten Teams in League of Legends - Anfang September 2017 haben die Spieler etwa bei den EU LCS Finals in Paris den vierten Platz erreicht. Das Team hat nach eigenen Angaben seit 2015 rund 425.250 US-Dollar an Preisgeldern verdient, damit sei es weltweit die Nummer 6 und in Europa die Nummer 1. Wie nahezu alle Teams macht auch H2K den Großteil seiner Einnahmen dank diverser Verträge mit Sponsoren.

Außerdem bekommen die E-Sportler einen gewissen Anteil der Einnahmen, die Riot Games unter anderem mit dem Verkauf von Ingame-Objekten in League of Legends und mit dem Verkauf von Tickets für Turniere erzielt. H2K schreibt in seinem offenen Brief, dass Riot Games im Jahr mit dem Itemshop rund 2 Milliarden US-Dollar an Umsatz erziele und mehr als 50 Millionen US-Dollar über TV-Verträge.

Von diesem Geld möchte H2K einen größeren Anteil abbekommen. "Ohne H2K und die andere Teams in der Profiliga gäbe es für die Zuschauer keine Spiele zum Anschauen", entsprechend würden die Umsätze von Riot Games ohne die E-Sportler "dramatisch" zurückgehen. Deshalb kündigt H2K an, zum Ende der Saison 2017 aus der EU-LCS-Liga auszusteigen, falls Riot Games dem Team nicht durch eine Umsatzbeteiligung oder sonstige Hilfen mindestens 850.000 US-Dollar zuschießt.

Ein Teil dieses Geldes könnte an das Erreichen bestimmter Zuschauerzahlen, an Leistungen in den Turnieren oder an überprüfbare Beiträge zum Aufbau der Marke League of Legends gebunden sein. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass die nächste Liga so strukturiert sei, dass die Startplätze von H2K und den anderen Teams eher eine Wertsteigerung erfahren und nicht geschwächt würden - was etwa durch neue, kleinere Konkurrenten geschehen könnte. Riot Games hat sich zu dem Thema bislang nicht öffentlich geäußert.



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tha_specializt 07. Sep 2017

Soso ... man wird also Profi wenn man bezahlt wird. Faszinierende Fantasie. ... Nein...

Zazu42 06. Sep 2017

Ich glaube nicht das jeder der die Fußball WM schaut auch nur ansatzweise die taktische...

plutoniumsulfat 05. Sep 2017

Du kannst nicht eine Gruppe von "Sportarten" mit einzelnen Sportarten vergleichen. Das...

dEEkAy 05. Sep 2017

Natürlich könnten sie das, also von LoL -> DotA 2. Nur ist die Frage wie lange es dauern...

Lemo 05. Sep 2017

Mhhh... das nicht unbedingt, aber wenn die UEFA mehr TV-Einnahmen erzielt, will PSG davon...


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