E-Sport: League of Legends ist offiziell US-Collegesport
Erstmals lockt eine US-Universität ganz offiziell auch E-Sportler: Die Robert Morris University(öffnet im neuen Fenster) bei Chicago (Illinois) bietet Spielern von League of Legends an, dem Campusteam beizutreten. Dafür gibt es eine Ermäßigung von jeweils bis zu 50 Prozent bei den Studiengebühren und bei den Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

Hierzulande findet der an Universitäten betriebene Sport meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In den USA ist das anders: Auch Massenmedien berichten über die Basketball- oder Football-Wettbewerbe, die Colleges austragen. Für die betroffenen Studenten lohnt sich das, weil sie die oftmals sehr hohen Studiengebühren nicht zahlen müssen oder sogar richtig üppige Stipendien bekommen.
Die Robert Morris University begründet den Schritt damit, dass sie an der "vordersten Front sein möchte, wenn es darum geht, Studenten mit unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten anzusprechen" , so der für das Programm zuständige Head Coach Kurt Melcher. "League of Legends ist ein wettbewerbsorientiertes, herausforderndes Spiel, bei dem für den Erfolg viel Teamwork entscheidend ist."
Für die Teilnehmer dürfte das Programm entsprechend deutlich mehr bedeuten als ab und zu eine Runde zu daddeln: Die Universität wird von ihnen erwarten, dass sie ebenso wie andere Athleten an Wettbewerben teilnehmen – und dass sie gewinnen, um möglichst hohe Preisgelder für die Hochschulen einzuheimsen.
Derzeit gibt es nach Angaben der Robert Morris University über 750 Bildungseinrichtungen, die League of Legends innerhalb der High School Starleague spielen. Riot Games(öffnet im neuen Fenster) , der Entwickler des Spiels, hat inzwischen über sein North American Collegiate Championship selbst ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar bereitgestellt.
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