E-Sport: Doping-Tests bei ESL-Turnieren

Kurz nach einem Bericht über Doping im E-Sport reagiert der Veranstalter der ESL: Ab sofort wird es Hauttests geben. Außerdem ist eine enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Anti-Doping-Verbänden geplant.

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E-Sportler bei ESL-Turnier
E-Sportler bei ESL-Turnier (Bild: Turtle Entertainment)

Bereits auf der ESL One Cologne im August 2015 will Veranstalter Turtle Entertainment mit einem Hauttest prüfen, ob die E-Sportler zu verbotenen leisstungssteigernden Mitteln gegriffen haben. Die Kontrollen soll es ab sofort bei jedem Event innerhalb der Intel Extreme Masters, der ESL One und ESL ESEA Pro League geben, sobald das Regelwerk der Turniere auf den neuesten Stand gebracht wurde - was möglichst schnell geschehen soll, so Turtle.

Grund für die harten Tests: Mitte Juli 2015 hatte ein aus Kanada stammender E-Sportler berichtet, dass er selbst sowie seine Teammitglieder zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit zu Psychopharmaka gegriffen hätten. Gleichzeitig hatte er den Eindruck erweckt, dass Doping in der Szene weit verbreitet sei - obwohl es bereits damals laut dem Regelwerk der ESL strikt untersagt war.

Laut Turtle Entertainment will die ESL eng mit der Nationalen Anti Doping Agentur (Nada) mit Sitz in Bonn zusammenarbeiten, um faire und realisierbare Richtlinien zu schaffen. Dabei gehe es um Regeln, die sowohl die "Privatsphäre der Spieler schützen und gleichermaßen eindeutige Testergebnisse liefern" sollen.

Auch mit der World Anti Doping Agency (Wada) soll es eine Kooperation geben, um die internationale Durchsetzung der Richtlinien auch in Regionen wie den Vereinigten Staaten, Asien und Australien zu erreichen.

Die Wada soll der ESL auch bei der Erarbeitung eines Programms helfen, das die E-Sportler mit Informationen über verbotene und erlaubte Mittel versorgt, und ihnen bei dem physischen und emotionalen Druck helfen soll, der auf dem höchsten Niveau des kompetitiven Gaming bei vielen herrscht.

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