Abo
  • Services:

E-Sport: Counter-Strike-Betrüger bekommen lebenslange Sperre

Eine Reihe von E-Sportlern wird nie wieder professionell in Counter-Strike antreten können: Valve hat ihnen nach einem Jahr eine lebenslange Sperre verpasst. In der Community ist die Entscheidung umstritten.

Artikel veröffentlicht am ,
Counter-Strike: Condition Zero
Counter-Strike: Condition Zero (Bild: Valve Software)

Die "plz unban"-Wünsche bleiben ungehört: Statt - wie von Fans gefordert - mehrere E-Sportler wieder für Counter-Strike zuzulassen, wandelt Valve eine "unbegrenzte" in eine "lebenslange" Sperre um. Betroffen sind rund 15 Profis mehrerer Teams, die im Januar und Februar 2015 eine Reihe von Matches abgesprochen haben, um Geld durch Wetten zu verdienen. Seitdem kämpft ein sehr kleiner, manchmal aber lautstarker Teil der Szene dafür, die Sperren wieder aufzuheben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, verschiedene Standorte
  2. andagon Holding GmbH, Köln

Offenbar auch, um das Thema endlich abzuschließen, hat Valve nun in seinem Blog bekanntgegeben, dass die Spieler lebenslang "gebannt" werden. Die Firma begründet das damit, dass man keine Beziehungen zu Spielern wolle, die "bereit sind, das Vertrauen ihrer Fans zu missbrauchen und damit die Integrität des Sports zu beschädigen".

Für die meisten Betroffenen dürfte das bedeuten, dass sie sich endgültig einen neuen Job suchen müssen. Counter-Strike hätten sie vermutlich nach einer nicht allzu langen Sperre noch länger ausüben können. Theoretisch ist zwar der Umstieg auf ein anderes Spiel möglich. In der Praxis dürfte das aber nicht vielen so erfolgreich gelingen, dass sie damit in Wettbewerben bestehen können.

In Foren sorgt die Entscheidung von Valve für Diskussionen. Unter anderem wird in einem längeren Thread auf Reddit.com darüber gesprochen, ob die lebenslange Sperre grundsätzlich zu hart ist oder ob sie zumindest nicht für alle der Betroffenen - die unterschiedlich stark in die Manipulationen involviert waren - gelten sollte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 4,99€
  3. 3,86€
  4. 18,49€

someuser 08. Jan 2016

ne, ich schreib mir jetzt mein eigenes, wo in erster instanz die spieler selbst bannen...

Mik30 07. Jan 2016

Denn hier besteht an der Schuld der Betroffenen kein Zweifel. Zu deiner Kritik: Dass der...

Niaxa 07. Jan 2016

Das wird auch nie was. Da ist die Wohnung WM eher noch Sport als Zocken. Es ist und...

blariog 07. Jan 2016

Stimme dir vollkommen zu. Die haben - die anderen Spieler betrogen, indem sie...

Nila2107 07. Jan 2016

Es gilt zu aktzeptieren, dass es viele Berufe gibt, in denen man weitaus mehr verdient...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Watch Active - Hands on

Samsungs neue Smartwatch Galaxy Watch Active richtet sich an sportliche Nutzer. Auf eine drehbare Lünette wie bei den Vorgängermodellen müssen Käufer aber verzichten.

Samsung Galaxy Watch Active - Hands on Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /