E-Sport: 1 Million US-Dollar Preisgeld für neue Counter-Strike-Liga

Die neue E-Sport-Liga der Electronic Sport Liga (ESL) und der E-Sport-Entertainment Association (ESEA) hat den sperrigen Namen ESL ESEA Pro League, gespielt wird Counter Strike: Global Offensive. In diesem Jahr sollen zwei Saisons ausgetragen werden, bei denen jeweils zwölf Teams in der europäischen und der nordamerikanischen Division um insgesamt eine Million US-Dollar spielen.
Die neue Liga übernimmt das Turniersystem der bisherigen ESEA Invite(öffnet im neuen Fenster) Liga, wie ein Mitarbeiter auf Reddit bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) . Damit werden die Teams in wöchentlichen Online-Matches gegeneinander antreten, das Anti-Cheat-Tool der ESEA soll Manipulationen der Spiele verhindern. Die besten Teams aus beiden Divisionen treten in einem Lan-Turnier in Köln und Los Angeles gegeneinander an.
Die Veranstalter wollen auf die von Valve mit jeweils 250.000 US-Dollar Preisgeld unterstützten Major-Turniere, etwa die Dreamhack Summer(öffnet im neuen Fenster) , Rücksicht nehmen und die Spieltage entsprechend verlegen, damit die Teams genügend Zeit zur Vorbereitung haben.
Am 4. Mai soll die Liga starten. Sie findet unabhängig der bereits angekündigten ESL One Cologne im August statt, bei der 16 Teams um 250.000 US-Dollar in der Lanxess-Arena kämpfen.
Zu viele Ligen machen Counter-Streike-Szene unübersichtlich
Die ESL ESEA Pro League besitzt das größte Preisgeld unter den vielen Counter-Strike-Ligen, macht die E-Sport-Szene rund um den Egoshooter aber noch unübersichtlicher. Neben der neuen Liga finden die Acer Predator Masters(öffnet im neuen Fenster) , CEVO CS:GO Season 7 Pro League(öffnet im neuen Fenster) , Counter-Pit-Liga(öffnet im neuen Fenster) , PGL CS:GO Championship-Series(öffnet im neuen Fenster) , Starladder(öffnet im neuen Fenster) , Faceit-Challenge(öffnet im neuen Fenster) und zahlreiche kleinere Ligen, an denen die großen Teams teilnehmen, teils parallel statt. Die fehlende Übersicht unter den Turnieren ist aber ein allgemeines Problem im E-Sport, wie Fans bereits auf der Gamescom 2014 kritisierten .