E-Reader: Amazon kündigt neue Funktionen für Kindle Scribe an

Amazon hat auf der Produktseite des neuen Kindle Scribe einen Hinweis auf künftige Funktionen des E-Readers mit Schreibfunktion gegeben. In den kleingeschriebenen Notizen direkt am Anfang der Webseite(öffnet im neuen Fenster) werden einige kommende Neuerungen aufgezählt.
"Innerhalb der nächsten Monate" soll der Kindle Scribe beispielsweise mehr Schreibwerkzeuge bekommen, also eine größere Auswahl an Stiftfunktionen. Bislang gibt es beim Scribe nur die Auswahl aus einem Fineliner und einem Textmarker. Andere Stiftarten wie Bleistift, Kugelschreiber oder Tintenfüller gibt es aktuell noch nicht - anders als beim Remarkable 2.
Welche neuen Eingabemöglichkeiten es genau geben wird, ist noch unklar - Amazon spricht lediglich von "neuen Pinselarten" . Außerdem erwähnt der Hersteller Kopierwerkzeuge. Bislang ist es nicht möglich, eingegeben Text zu markieren und zu verschieben. Das ist vor allem dann praktisch, wenn mehrere Ideen in einem Notizbuch festgehalten werden und Nutzern später noch etwas einfällt.
Word-Anbindung soll ebenfalls kommen
Ob es die Kopierwerkzeuge tatsächlich erlauben werden, Text wie beim Remarkable 2 markieren und verschieben zu können, wird sich zeigen. Nähere Details liefert Amazon hierzu nicht. Zu den weiteren neuen Funktionen zählen "zusätzliche Organisationsoptionen für Notizbücher" ; was genau Amazon sich darunter vorstellt, ist unklar.
Interessant wird die kommende Anbindung von Microsoft Word an den Kindle Scribe - die letzte der auf der Webseite erwähnten neuen Funktionen. Word-Dokumente sollen sich damit direkt aus dem Schreibprogramm an einen Kindle Scribe senden lassen. Bislang bietet die Send-to-Kindle-Funktion unter anderem die Möglichkeit, Webseiten an Kindle Reader zu schicken. Auch Dateien lassen sich über ein Webinterface an Amazons E-Reader schicken.
Einen Zeitplan für die Updates hat Amazon nicht preisgegeben. Ein Problem wird allerdings kein Update lösen: Die bisher erhältlichen Stifte bieten keine druckempfindliche Eingabe. Die Strichdicke kann also nicht durch unterschiedlichen Anpressdruck verändert werden, sondern nur in den Einstellungen. Zum Zeichnen eignet sich der Kindle Scribe entsprechend weniger gut als etwa das Remarkable 2, das einen druckempfindlichen Stift hat.



