Abo
  • Services:

E-Plus-Übernahme: Telefónica verkauft doppelte Mobilfunkstandorte an Telekom

O2 und E-Plus haben zusammen 7.700 Mobilfunkstandorte zu viel. Die Funkmasten auf den Dächern werden an die Telekom verkauft, die damit ihr Netz schneller ausbauen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefónica-Antennenstandort
Telefónica-Antennenstandort (Bild: Telefónica)

Telefónica Deutschland verkauft im Rahmen der Netzintegration von E-Plus 7.700 doppelt vorhandene Mobilfunkstandorte an die Deutsche Telekom weiter. Das gaben die Unternehmen am 20. Juli 2015 bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Bei den Standorten handelt es sich überwiegend um Funkmasten auf Dächern. Diese bestehenden Standorte sind in Europa relativ wertvoll, weil die Verträge wegen Vorbehalten gegen Mobilfunkemission schwer zu bekommen sind.

40.000 Funkmasten auf 25.000 reduzieren

Stellenmarkt
  1. über OPTARES GmbH & Co. KG, Großraum Bremen
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

Die Zahl ihrer Funkmasten will die Telefónica von fast 40.000 auf rund 25.000 reduzieren. "Durch die Übernahme der Standorte können wir unsere Ausbau-Planung schneller umsetzen", sagte Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Chef der Telekom Deutschland. Cayetano Carbajo Martín, Chief Technical Officer von Telefónica Deutschland, betonte: "Wir reduzieren unseren Aufwand für den Abbau doppelt vorhandener Mobilfunkstandorte signifikant." Andernfalls müssten bestehende Mietverträge meist aufgelöst und technisches Gerät abgebaut werden.

Seit dem vergangenen Jahr ist E-Plus eine 100-prozentige Tochter der Telefónica Deutschland. Die Übernahme von E-Plus hatte ein Volumen von zwölf Milliarden Euro: Telefónica zahlte für E-Plus 3,7 Milliarden Euro, die niederländische E-Plus-Mutter KPN bekam einen Anteil von 24,9 Prozent am neuen Unternehmen. Durch den Zusammenschluss mit E-Plus wurde Telefónica Deutschland gemessen an den Kundenzahlen zum größten Mobilfunkbetreiber Deutschlands. Mit der Übernahme sollen 1.600 Arbeitsplätze vor allem in München und Düsseldorf abgebaut werden.

Das Management der Standorte wird künftig durch die Deutsche Funkturm erfolgen. In dem Unternehmen sind die Funkstandorte der Telekom gebündelt.

Die Telefónica schloss am 31. März 2015 die UMTS-Netze von O2 und E-Plus über nationales Roaming zusammen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,99€
  2. 5,55€
  3. 7,42€
  4. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)

LinuxMcBook 21. Jul 2015

http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte/Default.aspx lügt nicht :D

Cassiel 21. Jul 2015

freut sich die Telekom über größere Reserven bei viel mehr Nutzern. ;-) Wer übrigens...

Prinzeumel 20. Jul 2015

Das nennt man Kapitalismus. Uff.

bifi 20. Jul 2015

Endlich hab ich als Telekom Kunde einen Grund mich über die Fusion zu freuen ;) Ich...

wire-less 20. Jul 2015

Die müssen durch den Zusammenschluss Frequenzen zurückgeben ...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
    NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
    Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
    2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
    3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
    BeA
    Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

    Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
    Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

    1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
    2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
    3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

      •  /