E-Paper: Modos will besseren E-Ink-Monitor bauen

Modos' Paper Monitor soll eine bessere Latenz als die E-Ink-Konkurrenz haben und Graustufen besser abbilden. Marktreif ist das Gerät noch nicht.

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E-Ink-Monitore sind augenschonend und stromsparend - im Bild der Boox Mira.
E-Ink-Monitore sind augenschonend und stromsparend - im Bild der Boox Mira. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Start-up Modos hat einen Zusatzmonitor mit E-Ink-Display vorgestellt. Das Gerät befindet sich aktuell noch in der Planung, in Videos zeigen die Macher aber bereits einige Eindrücke. Der Modos-Paper-Monitor soll gegenüber der Konkurrenz vor allem im Bereich der Latenz Vorteile bieten.

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Dank eines mit 60 Hz laufenden Display-Controllers und weiteren Maßnahmen soll die Latenz konsistent bei unter 120 ms liegen. Die Konkurrenz schafft Modos zufolge nur durchschnittlich unter 270 ms, wie Modos in einem Blogbeitrag zeigt. E-Paper-Monitore gibt es seit einiger Zeit, unter anderem von Boox.

Der Paper Monitor soll 13,3 Zoll groß sein und eine Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln haben. Verbunden wird er über einen Displayport-Anschluss, die Stromzufuhr erfolgt durch einen separaten USB-Anschluss. Vier verschiedene Anzeigemodi sollen unterschiedliche Anwendungsgebiete abdecken, wie etwa der Textmodus oder der Videomodus.

Flüssige Bilddarstellung bei hohem Kontrast

In einem Video zeigen die Macher, wie flüssig ihr E-Ink-Display bei hohem Kontrast läuft. Auch Videos lassen sich ziemlich flüssig abspielen, wenngleich diese in Schwarzweiß bei hohem Kontrast kein optischer Hochgenuss sind. Flüssig laufende Bildinhalte in Graustufen, also bei einer Bildeinstellung mit geringem Kontrast, sind auch für Modos nicht einfach.

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Allerdings zeigen die Hersteller eine Implementierung von Graustufen für Büroanwendungen: Das Display wird zunächst im 1-Bit-Modus aktualisiert, bevor es nach einer festgelegten, kurzen Zeit (etwa 200 ms) zu einem 2- oder 4-Bit-Modus wechselt. Dadurch kann sowohl flüssig getippt, als auch angenehm gelesen werden, da der Text nach kurzer Zeit mit Graustufen-Antialiasing angezeigt wird.

Displays mit Farbdarstellung testet das Modos-Team aus, hat bisher aber noch keine zufriedenstellende Möglichkeit gefunden. Mit speziell für E-Paper-Monitore geeigneten Anwendungen will Modos erreichen, dass der Bildschirm die verschiedenen Anzeigemodi, die unter anderem den Kontrast bestimmen, automatisch je nach App auswählt.

Bislang ist der Paper Monitor noch kein fertiges Produkt und kann nicht gekauft werden. Momentan versucht Modos, sich die finanziellen Ressourcen für ein Testprogramm mit Prototypen zu sichern. Modos fragt zudem momentan Nutzer, ob sie an einem derartigen Gerät interessiert wären. Mindestens 50.000 Personen müssen ihr Interesse bekunden, damit Modos die Entwicklung voranbringen will. Bereits im Januar 2022 hatte Modos das Konzept eines Laptops mit E-Paper-Display präsentiert.

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