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E-Mobilität: VDA meldet Fortschritte beim Ladenetz-Ausbau

Die jüngste Analyse des Verbands der Automobilindustrie zeigt eine verbesserte Situation bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur für E-Autos in Deutschland.
/ Michael Linden
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Lademöglichkeiten-Symbol (Bild: Pexels)
Lademöglichkeiten-Symbol Bild: Pexels / CC0 1.0

Zum Stichtag 1. Juli 2024 verzeichnet die Bundesnetzagentur 142.793 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektroautos, von denen 30.048 als Schnellladepunkte klassifiziert sind. Die Lücke zwischen Angebot und Bedarf bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektro-Pkw sei erneut kleiner geworden, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit.

Während 2023 noch 21 E-Fahrzeuge auf einen öffentlichen Ladepunkt kamen, verbesserte sich das Verhältnis auf 17 Fahrzeuge pro Ladepunkt(öffnet im neuen Fenster) .

Hervorzuheben ist der Ausbau in den Großstädten. Berlin führt mit 2.053 neuen öffentlichen Ladepunkten, gefolgt von Stuttgart mit 1.456 und Frankfurt am Main mit 1.130 zusätzlichen Lademöglichkeiten.

Regionale Disparitäten bleiben bestehen

Trotz des bundesweiten Fortschritts zeigen sich weiterhin deutliche regionale Unterschiede. In 35 Prozent der 10.752 deutschen Gemeinden existiert noch immer keine öffentliche Lademöglichkeit. Noch gravierender stellt sich die Situation bei Schnellladepunkten dar: 73 Prozent der Gemeinden verfügen über keine entsprechende Infrastruktur.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller forderte: "Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss vorauslaufend den Erfolg der E-Mobilität unterstützen." Sie verwies auf das Deutschlandnetz, das bis 2026 mehr als 1.000 Schnellladeparks vorsieht.

Der Verband hob hervor, der erfolgreiche Ausbau der Ladeinfrastruktur könne nur durch die koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten gelingen. Dies umfasse Tankstellenbetreiber, Wohnungswirtschaft, Parkraumbetreiber, Handel, Energiewirtschaft und Automobilindustrie.


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