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E-Mails ohne E-Mail-Adressen: Google verdrahtet Gmail stärker mit Google Plus

Wer die E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners nicht kenne, kann ihm über Gmail bald dennoch eine E-Mail schicken. Das klappt aber nur, wenn das Gegenüber bei Google Plus ist. Wer das nicht will, muss aktiv dagegen vorgehen.
/ Andreas Donath
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Gmail wird an Google Plus angehängt. (Bild: Google)
Gmail wird an Google Plus angehängt. Bild: Google

Ein neues Gmail-Feature schickt E-Mails an andere Google-Plus-Nutzer, ohne dass der Absender deren E-Mail-Adresse kennen muss. Dazu ist lediglich die Eingabe des Namens in das "An"-Feld erforderlich.

Kontrovers diskutiert wird die Opt-Out-Beschränkung der neuen Funktion. Wer auf diese Weise gar keine E-Mails empfangen will, muss explizit dagegen optieren. Dabei besteht die Möglichkeit, die Funktion generell abzuschalten oder auf einige Absender einzuschränken. Immerhin will Google die Konfigurationsmöglichkeit prominent einblenden und darüber informieren.

Wer die Funktion nicht beschränkt, erhält E-Mails von Personen außerhalb der eigenen Kreise vorsortiert in den Ordner "Soziale Netzwerke" bei Google. Das klappt allerdings nach Angaben von Google nur ein einziges Mal, sofern der Empfänger auf die E-Mail nicht reagiert oder den Kontakt nicht in seine Kreise aufnimmt. E-Mails von Kontakten aus den eigenen Kreisen, die über die E-Mail-lose Funktion empfangen werden, landen jedoch in der Inbox.

Der Dienst wird laut Google(öffnet im neuen Fenster) innerhalb der nächsten Tage den Nutzern zur Verfügung gestellt. Derzeit kann ihn also noch nicht jeder Gmail-Kunde nutzen. Die Funktion deckt die eigentliche E-Mail-Adresse des Kommunikationspartners nicht auf. Antwortet er allerdings, steht in der E-Mail natürlich seine Absenderadresse.


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