E-Mail und Kalender: Amazons Workmail ist allgemein verfügbar

Auf Basis seiner eigenen Cloud-Dienste (AWS) testet Amazon seit knapp einem Jahr mit Workmail einen E-Mail- und Kalenderdienst für Unternehmen. Dieser hat eine erste Testphase nun verlassen(öffnet im neuen Fenster) und steht damit in den Regionen US-East (N. Virginia), US-West (Oregon) und EU-West (Irland) zur Verfügung.
Amazon versichert seinen Kunden, dass die Daten ihrer E-Mail-Postfächer ausschließlich in der von ihnen gewählten Region gespeichert werden. Darüber hinaus ist die Verwendung des Key Management Service in den Dienst integriert(öffnet im neuen Fenster) , so dass Administratoren die Daten verschlüsselt auf den Servern ablegen können.
Ersatz für Microsoft Exchange
Workmail soll außerdem besonders einfach zu nutzen und einzurichten sein. Das Aufsetzen sei mit nur wenigen Klicks in rund 10 Minuten zu erreichen, wobei Amazons eigener Active-Directory-Dienst zum Einsatz kommt. Eine bestehende Installation von Microsoft Exchange soll mit Hilfe eines Migrationsassistenten(öffnet im neuen Fenster) auch auf Workmail umziehen können.
Zusätzlich zu einem Webclient, der per Browser genutzt werden kann, unterstützt Workmail sämtliche Clients, die das Exchange-Activesync-Protokoll(öffnet im neuen Fenster) beherrschen, allen voran natürlich Outlook. Derzeit können aber weder POP3- noch IMAP-Clients(öffnet im neuen Fenster) mit Workmail genutzt werden. Damit ist klar, dass Workmail nicht primär mit Diensten wie etwa Google Mail konkurrieren soll, sondern für Unternehmen gedacht ist, die Microsoft Exchange flächendeckend verwenden und eine eventuell günstigere Alternative mit weniger Wartungsaufwand suchen.
Der Dienst kostet(öffnet im neuen Fenster) 4 US-Dollar je Nutzer im Monat mit einem Speicherplatz von 50 GByte pro Nutzer. Er kann in einer 30-tägigen Testversion für bis zu 25 Nutzer kostenlos ausprobiert werden.



