E-Mail-Server: Microsoft behebt Exchange-Y2K22-Fehler

Microsoft hat einen Bugfix für den Exchange-Server vorgestellt, so dass E-Mails wieder zugestellt werden können.

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Exchange hat Frust erzeugt.
Exchange hat Frust erzeugt. (Bild: Pexels/Bildmontage: Golem.de)

Der Jahr-2022-Bug beim Microsoft-Exchange-Server kann durch einen Fix beseitigt werden. Der Konzern veröffentlichte in einem Beitrag die Lösung des Problems: Admins können den Fix entweder manuell ausführen oder ein Skript verwenden. Je nachdem, wie viele E-Mails in der Warteschlange stecken, kann es eine Weile dauern, bis die Nachrichten im Posteingang der Empfänger landen.

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Der Virenscanner FIP-FS Scan Engine hatte zum 1. Januar 2022 einen Fehler mit dem Text "Can't Convert '2201010001' to long" gemeldet und die Zustellung von E-Mails gestoppt, weil das Datumsformat im Malware-Scanner in einer int32-Variablen mit Vorzeichen gespeichert wurde.

Die automatisierte Lösung stellte Microsoft in Form des Powershell-Skripts Reset-ScanEngineVersion.ps1 bereit. Wird es ausgeführt, stoppt es die Dienste Microsoft Filtering Management und Microsoft Exchange Transport, löscht ältere AV-Engine-Dateien, lädt die neue AV-Engine herunter und startet die Dienste erneut.

Um das Skript auszuführen, müssen die Exchange Verwaltungskonsole geöffnet und die Ausführungsrichtlinie für Powershell-Skripts mit Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy RemoteSigned. geändert werden.

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Falls zuvor die Anti-Malware-Engine deaktiviert wurde, wie Microsoft in einem ersten Notbehelf empfahl, muss diese mit dem Skript Enable-AntimalwareScanning.ps1 wieder aktiviert werden.

Außerdem veröffentlichte Microsoft eine umfangreiche FAQ zu dem Y2K22-Fehler in Exchange.

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