Abo
  • Services:

E-Mail-Programm: Mozilla schließt kritische Lücken in Thunderbird

Mit der neuen Version 45.6 des E-Mail-Clients Thunderbird schließt Mozilla mehrere Sicherheitslücken. Die Entwickler stufen zwei der sechs korrigierten Fehler als kritisch ein und auch das BSI empfiehlt dringend das Update.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Update auf Version 45.6 wird dringend empfohlen.
Ein Update auf Version 45.6 wird dringend empfohlen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Wegen eines Fehlers in Mozillas E-Mail-Client Thunderbird (CVE-2016-9893) können Angreifer einen Speicherfehler auslösen und so beliebigen Code einschleusen und ausführen. Das meldet Mozilla in einem Security Advisory.

Keine Gefahr durch einfaches Lesen von E-Mails

Stellenmarkt
  1. Autobahn Tank & Rast Gruppe, Bonn
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt

Die Lücke wurde von einer Gruppe Mozilla-Entwicklern und Community-Mitgliedern gefunden und gemeldet. Weitere Lücken ermöglichten unter Umständen, Thunderbird zum Absturz zu bringen oder durch Umgehung von Schutzmechanismen persönliche Daten abzugreifen.

Eine Gefahr durch das einfache Öffnen präparierter E-Mails bestehe laut Mozilla aber nicht. Davor schütze die Tatsache, dass Thunderbird standardmäßig die Ausführung von Skripten blockiere. Gefährdet sei Thunderbird "potenziell in Browser-ähnlichen Kontexten." Was das genau bedeutet, erklärt Mozilla in seinem Advisory nicht.

Auch das zum BSI gehörende Computer Emergency Response Team des Bundes (CERT Bund) warnt in einer Meldung vor den Sicherheitslücken. Das CERT stuft die Bedrohnung als "sehr hoch" ein.

Thunderbird noch immer beliebt

Die Fehler sind wegen der immer noch steigenden Verbreitung von Thunderbird von Bedeutung. Den Entwicklern zufolge haben sich die Nutzerzahlen auch nach dem erklärten Ende der Weiterentwicklung des freien E-Mail-Programms stabil positiv entwickelt. Ende 2015 zählte Mozilla geschätzte 25 Millionen aktive Thunderbird-Nutzer. Auch öffentliche Einrichtungen wie etwa die Stadt München mit ihren Limux-Rechnern setzen auf Thunderbird als E-Mail-Client.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,95€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-68%) 8,99€
  3. 69,99€
  4. 589,99€ (Bestpreis!)

maxmoon 06. Jan 2017

Ich bin zwar Linuxnutzer, doch nutze ich auch Thunderbird seit geraumer Zeit und möchte...

Salzbretzel 04. Jan 2017

Schließen sie ja schon selber aus. Deshalb verwirrt es mich

deister 04. Jan 2017

Thunderbird kommt auch in Linux Mint aus den Ubuntuquellen, die sind leider noch nicht...


Folgen Sie uns
       


HTC U12 Plus - Hands on

Das U12+ ist HTCs Top-Smartphone des Jahres 2018. Der taiwanische Hersteller setzt bei dem Gerät auf Dualkameras vorne und hinten, einen berührungsempfindlichen Rand und Hardware im Oberklassebereich. Golem.de hat sich das Smartphone in einem ersten Hands On angeschaut.

HTC U12 Plus - Hands on Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


      •  /