Abo
  • Services:
Anzeige
Google hat bekannt gegeben, wie wenige Anwender Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen.
Google hat bekannt gegeben, wie wenige Anwender Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. (Bild: Google)

E-Mail-Konto: 90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

Google hat bekannt gegeben, wie wenige Anwender Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen.
Google hat bekannt gegeben, wie wenige Anwender Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. (Bild: Google)

Nach Angaben von Google nehmen nur sehr wenige Gmail-Nutzer die sichere Anmeldung mit einem zweiten Faktor in Anspruch. Auch Passwortmanager sind zumindest in den USA offenbar nicht weit verbreitet.

Weniger als zehn Prozent der aktiven Gmail-Nutzer haben ihr Postfach durch Verwendung eines zweiten Faktors abgesichert. Das berichtete der Software-Entwickler Grzegorz Milka bei einem Vortrag auf der Sicherheitskonferenz Usenix Enigma nahe San Francisco.

Anzeige

Die Verwendung eines Token-Generators oder eines Hardwareschlüssels erhöht das Sicherheitsniveau des eigenen Kontos enorm. Gerade für kritische Anwendungen wie E-Mail ist eine Nutzung dringend zu empfehlen. Alternativ kann auch SMS verwendet werden. Vor allem wegen Hijacking von SIM-Karten ist diese Alternative aber weniger sicher als die anderen Optionen. Aber auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung über SMS bietet ein deutlich verbessertes Sicherheitsniveau im Vergleich zur Anmeldung mit Nutzername und Passwort. Empfehlungen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet ein Hintergrundartikel.

U2F-Tokens sind keine große Investition

Zur Anmeldung können Hardware-Tokens nach dem U2F-Standard genutzt werden. Diese gibt es von zahlreichen Herstellern zu Preisen ab rund zehn Euro. Einige Yubikeys waren im vergangenen Jahr von einer Sicherheitslücke in Infineon-Chips betroffen. Diese betraf allerdings nicht die Anmeldefunktion, sondern die Erstellung und Speicherung von Schlüsseln und Zertifikaten, etwa für PGP.

Google schreckt aber noch davor zurück, die sicherere Anmeldung verpflichtend zu machen. "Es geht um Usability", sagte Milka dem britischen IT-Portal The Register. "Es geht darum, wie viele Menschen wir ausschließen würden, wenn wir sie zwingen, weitergehende Sicherheitsmaßnahmen zu nutzen." Googles Daten zufolge sind rund zehn Prozent der Nutzer daran gescheitert, empfangene Access-Tokens korrekt auf der Webseite einzugeben.

Google nutzt weitere Mechanismen, um Accounts abzusichern. Dazu wird auf einigen Anmeldeseiten auch Fingerprinting eingesetzt, um korrekte Anmeldeversuche von bösartigen zu unterscheiden. Google teilte außerdem mit, dass nur rund zwölf Prozent der US-Amerikaner Passwortmanager nutzten.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 22. Jan 2018

Du hast es nicht verstanden. Der Türsteher müsste schon deinen Namen aufschreiben und...

Themenstart

David64Bit 21. Jan 2018

Leute die behaupten, sie hätten nix zu verbergen, haben Big-Data Analysen nicht...

Themenstart

ikso 21. Jan 2018

An alle pranoide da draussen, die bei jeder Google News den selben Scheiss von...

Themenstart

User_x 21. Jan 2018

naja, wenn man etwas verstecken muss / möchte - z.b. weil über einen provider ein server...

Themenstart

IchBIN 21. Jan 2018

Dann müsste ich ja auf dem Handy dasselbe Googlekonto eingerichtet haben, wie das, wo ich...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, Tübingen
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  3. symmedia GmbH, Bielefeld
  4. Bundeskriminalamt, Meckenheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und bis zu 50€ Cashback erhalten bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


  1. Bpfilter

    Linux-Kernel könnte weitere Firewall-Technik bekommen

  2. Media Broadcast

    Freenet TV kommt auch über Satellit

  3. Blizzard

    Update und Turnier für Warcraft 3 angekündigt

  4. EU-Urheberrechtsreform

    Kompromissvorschlag hält an Uploadfiltern fest

  5. Desktop-Modi im Vergleich

    Fast ein PC für die Hosentasche

  6. Android 8.0

    Samsung verteilt Oreo-Upgrade wieder für Galaxy S8

  7. Bilanzpressekonferenz

    Telekom bestätigt Super-Vectoring für dieses Jahr

  8. Honorbuddy

    Bossland muss keine Millionen an Blizzard zahlen

  9. Soziale Netzwerke

    Twitter sperrt Tausende verdächtige Accounts

  10. Qualcomm

    802.11ax-WLAN kann bald in Smartphones kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Age of Empires Definitive Edition Test: Trotz neuem Look zu rückständig
Age of Empires Definitive Edition Test
Trotz neuem Look zu rückständig
  1. Echtzeit-Strategie Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin
  2. Matt Booty Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft
  3. Vorschau Spielejahr 2018 Zwischen Kuhstall und knallrümpfigen Krötern

Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Meine Ansicht zu dem Ganzen:

    Muhaha | 15:12

  2. Re: Zurecht... Samsung Android Geräte sind seit...

    ipodtouch | 15:11

  3. Re: Finde ich falsch!

    SOMBr@ | 15:10

  4. Bierdosen TV in HD auch über SAT

    steffen.martin | 15:07

  5. Re: Alles schön un gut, wo bleiben die Grundlagen?

    logged_in | 15:07


  1. 15:21

  2. 15:03

  3. 13:12

  4. 12:40

  5. 12:07

  6. 12:05

  7. 12:01

  8. 11:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel