E-Mail gehackt: Datenleck bei der Taz

Das E-Mail-Konto zur Aboverwaltung bei der Tageszeitung Taz wurde gehackt. Kriminelle konnten auf die Daten der Abonnenten zugreifen.

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Die Taz-App auf einem Smartphone
Die Taz-App auf einem Smartphone (Bild: Taz)

Die Kunden des Digitalabos der Tageszeitung Taz erreichten am 23. Dezember schlechte Nachrichten: Die E-Mail-Adresse die für die Verwaltung der Abonnenten der Taz-App sowie des ePapers verwendet wird, wurde demnach von Kriminellen gehackt. "Wir können zurzeit nicht sagen, welche der auf "digiabo@taz.de" gespeicherten E-Mails betroffen sind. Es ist möglich, dass auch ein Teil Ihrer Daten gestohlen wurde", heißt es in der E-Mail.

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Betroffen könnten demnach Name, Adresse, E-Mail-Adresse sowie das Kennwort zum Download der digitalen Ausgabe der Taz sein. In der E-Mail heißt es salopp, dass "die Hacker offenbar Profis" gewesen sein müssten, da sie "trotz unserer hohen Sicherheitsstandards" den Zugang zum Postfach knacken konnten. Die Lücke sei daraufhin umgehend beseitigt worden, heißt es in der E-Mail. Nähere Angaben zu der Sicherheitslücke machte die Taz in ihrer E-Mail und auf Nachfrage von Golem.de nicht, bestätigte aber die Authentizität der E-Mail.

Betroffene wurden informiert

"Nachdem wir alle möglichen Betroffenen informiert haben, werden wir den Vorfall entsprechend der DSGVO auch der Berliner Datenschutzbehörde melden", erklärt die Taz weiter. Ein Golem.de-Leser erhielt die Nachricht gar zweimal. Gemeinsam mit EDV-Experten würde auch nach weiteren möglichen Sicherheitslücken gesucht, um diese zu schliessen.

Sollten die Betroffenen nach dem 19. Dezember eine E-Mail von digiabo@taz.de erhalten haben, solle diese umgehend gelöscht und keinesfalls auf die enthaltenen Links geklickt werden, warnt die Taz. Vor zwei Jahren hatte die Taz angekündigt, ihre tägliche Printausgabe in absehbarer Zeit einstellen und auf Journalismus im Netz setzen zu wollen.

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