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E-Mail-Dienst: Outlook.com verschlüsselt ein- und ausgehenden E-Mails

Microsoft will die Datensicherheit für Outlook.com durch den Einsatz von Transport Layer Security (TLS) für ein- und ausgehenden E-Mails erhöhen. Außerdem wird Perfect Forward Secrecy (PFS) für das Versenden und Empfangen von Emails zwischen einzelnen Anbietern unterstützt.
/ Andreas Donath
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Outlook.com unterstützt TLS und PFS. (Bild: Andreas Donath)
Outlook.com unterstützt TLS und PFS. Bild: Andreas Donath

Microsoft will die Sicherheit bei der Benutzung seines E-Maildienstes Outlook.com verbessern, so dass nur noch die Personen, die es auch dürfen, die ein- und ausgehenden E-Mails beim Transport lesen können. Dazu wird Transport Layer Security (TLS) eingesetzt. Das schützt die Daten allerdings nicht auf dem Server, sondern nur beim Abruf und beim Verschicken zwischen Client und Server.

Außerdem unterstützt Outlook.com auch Perfect Forward Secrecy(öffnet im neuen Fenster) (PFS) für das Versenden und Empfangen von Emails zwischen verschiedenen Email-Anbietern. Das gilt auch für den Microsoft Cloud-Service OneDrive. Das PFS-Verfahren kommt beim Zugriff von OneDrive über den Browser, den mobilen Apps als auch über die Sync Clients zum Einsatz, wie Microsoft in einem Blogposting(öffnet im neuen Fenster) mitteilte. Das Verfahren wird mit der Deutschen Telekom, Yandex, Mail.Ru und vielen anderen Anbietern genutzt, damit Mails beim Austausch zwischen großen Dienst-Providern verschlüsselt bleiben.

Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist das natürlich nicht, die Inhalte werden nur beim Transport geschützt. Eine Hilfe, um zum Beispiel OpenPGP einzubinden, wird nicht angeboten. Darum muss sich der Nutzer immer noch selbst kümmern.


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