E-Mail-Client: Thunderbird soll weitere Mitarbeiter bekommen

Mittlerweile werden vier Entwickler für ihre Arbeit an dem freien E-Mail-Client Thunderbird bezahlt. Die Zahl soll künftig noch vergrößert werden, vor allem, um einen Übergang zu modernen Webtechniken zu schaffen und damit von XUL und XPCOM wegzukommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehr und neue Mitarbeiter sollen Thunderbird am Leben halten.
Mehr und neue Mitarbeiter sollen Thunderbird am Leben halten. (Bild: Mozilla)

Seit Mai dieses Jahres gehört das Thunderbird-Projekt, das den gleichnamigen E-Mail-Client erstellt, wieder beziehungsweise weiter zur gemeinnützigen Mozilla Foundation. Die vorangegangene Diskussion war notwendig geworden, da Thunderbird aus dem Mozilla-Unternehmen herausgelöst wurde und die Infrastruktur von Thunderbird ebenfalls eigenständig werden soll. Unter anderem arbeiten daran nun vier bezahlte Thunderbird-Entwickler. Dabei soll es aber nicht bleiben.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/f/d) for Hardware Security Modules
    Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen
  2. IT-Administrator (m/w/d) mit Schwerpunkt VMware
    Bayerische Versorgungskammer, München (Home-Office möglich)
Detailsuche

Wie aus einem Blogeintrag des Projektes hervorgeht, sucht das Thunderbird-Team nach weiteren angestellten Entwicklern. Diese sollen sich einiger technischer Probleme annehmen, ein paar "wunde Punkte in der Software bearbeiten" und die Codebasis von einer Mischung aus C++, JavaScript, XUL und XPCOM zu einer zunehmenden Basis auf Web-Technologien überführen.

Auch wenn der Thunderbird-Code nicht mehr direkt an die Entwicklung des Firefox-Browsers von Mozilla gekoppelt ist, wird nach wie vor viel von dessen Code verwendet. Für die entsprechend notwendigen Integrationsarbeiten und einen reibungslosen Buildprozess sorgen zwei der Mitarbeiter. Ein weiterer kümmert sich um die weitere Trennung der Infrastruktur und bereitet derzeit eine eigene Thunderbird-Addon-Seite vor. Der vierte Mitarbeiter ist als Community Manager tätig und soll nicht nur Nutzer und freiwillige Entwickler koordinieren, sondern auch für weitere Spendeneinnahmen sorgen.

Mit dem Ausbau der bezahlten Entwicklerjobs soll wohl entsprechend dem erwähnten Plan auf aktuelle Entwicklungen im Firefox-Projekt reagiert werden, das langsam aber bestimmt daran arbeitet, vor allem die Schnittstellen XUL und XPCOM auszumustern. Diesen Schritt muss zwangsläufig auch Thunderbird machen, dafür müssen aber wohl große Teile des Thunderbird-Codes angepasst werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


EynLinuxMarc 04. Jan 2018

also bei mir läuft Outlock 2016 nur für termine und so, und ThunderBird nur für eMail...

daydreamer42 22. Dez 2017

Ein Benachrichtigungsfeld gibt es unter Lubuntu auch. Das zeigt aber nur...

Honigmelone 21. Dez 2017

Thunderbird und Evolution lassen sich zwar betreiben, aber damit es wirklich reibungslos...

Mr Miyagi 21. Dez 2017

Falls Dus nich nicht versucht hast, probier mal folgendes: Rechtsklick Auf...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbase V
Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
Artikel
  1. Tesla Optimus: Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp
    Tesla Optimus
    Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp

    Roboter könnten für Tesla aus Sicht von Elon Musk bedeutender werden als Elektroautos. Der Konzern zeigte seinen ersten Roboter-Prototypen.

  2. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

  3. Microsofts E-Mail: Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit
    Microsofts E-Mail
    Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit

    Ab dem 1. Oktober 2022 müssen Exchange-Clients zwingend Microsofts moderne Authentifizierung nutzen. Das bedeutet Mehrarbeit.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 389€) und Damn-Deals (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • Alternate: Weekend Sale • Razer Strider XXL 33,90€ • JBL Live Pro+ 49€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ • LG OLED65CS9LA 1.699€ [Werbung]
    •  /