E-Mail-Client: Thunderbird bleibt bei Mozilla-Foundation

Wie seit mehr als einem Jahr geplant, sollen der Code und die Entwicklung des freien E-Mail-Clients Thunderbird aus dem Mozilla-Unternehmen und damit von Firefox getrennt werden. Organisatorische Heimat des Projekts bleibt aber die Mozilla-Foundation.

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Die konkrete Zukunft des Thunderbird ist weiter offen.
Die konkrete Zukunft des Thunderbird ist weiter offen. (Bild: Mozilla)

Im Dezember 2015 kündigte Mozilla-Chefin Mitchell Baker an, dass die beiden Hauptanwendungen des Unternehmens - der Browser Firefox und der E-Mail-Client Thunderbird - künftig strikt getrennt voneinander entwickelt werden sollen. Zusätzlich dazu gab es auch Überlegungen, Thunderbird gänzlich aus Mozilla auszugliedern. Wie das Thunderbird-Team mitteilt, soll die juristische und organisatorische Heimat des Projekts aber weiterhin die gemeinnützige Mozilla-Foundation bleiben.

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Die Beteiligten hatten im vergangenen Jahr verschiedene Optionen einer neuen Heimat für das Thunderbird-Projekt geprüft. Mögliche Kandidaten hierfür seien etwa die Software Freedom Conservancy (SFC) gewesen, die unter anderem als Dachorganisation für Git, Samba oder Wine fungiert, oder auch The Document Foundation, die für Libreoffice verantwortlich ist.

Ein Umzug zu einer anderen juristischen Organisationseinheit außerhalb der Mozilla-Foundation hätte aber nichts an den bestehenden technischen Problemen geändert, die für eine Trennung der Infrastruktur und das Herauslösen von Thunderbird aus dem Mozilla-Unternehmen notwendig sind. Solch ein Umzug hätte die geplante Trennung von Firefox und Thunderbird eventuell sogar unnötig verzögert.

Letztlich gebe es einfach keinen triftigen Grund für eine neue juristische Heimat. Dadurch dass Thunderbird bei Mozilla bleibt, erhofft sich das Team außerdem langfristig einen besseren Zugriff auf Experten, die dem Thunderbird-Team bei seinen Umbauarbeiten am Code beratend zur Seite stehen können.

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