Abo
  • Services:

E-Mail-Client: Thunderbird 60 bringt neue Optik, Quantum und Webextensions

Die aktuelle Version 60 des Thunderbird basiert erstmals auf der neuen Firefox-Quantum-Engine. Das Projekt erhält damit ein überarbeitetes Aussehen und Webextensions. Das Team hat außerdem den Umgang mit Anhängen und den Kalender überarbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Thunderbird ist ein Wesen der Mythologie Nordamerikas.
Der Thunderbird ist ein Wesen der Mythologie Nordamerikas. (Bild: Quinn Dombrowski, flicker.com/CC-BY-SA 2.0)

Das Entwicklerteam von Thunderbird hat Version 60 seines E-Mail-Clients veröffentlicht. Die für Nutzer wohl auffälligste Änderung ist das neue Aussehen, das analog zu der neuen Optik in Mozillas Firefox ebenfalls Photon heißt. Die Tabs sind nun eckig und die Titelleiste kann ein- und ausgeblendet werden, was den Nutzern etwas mehr Platz verschaffen soll. Hinzu kommen nun auch standardmäßig ein dunkles und ein helles Theme, um das Aussehen anpassen zu können.

Stellenmarkt
  1. Tebis AG, Martinsried bei München
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

Grundlage für die neue Version des Thunderbird ist die aktuelle Version 60 des Firefox mit Langzeitunterstützung (ESR), die als erste ESR-Version die neuen Quantum-Techniken einführt. Die Änderungen des Firefox betreffen damit also auch Thunderbird und dessen Nutzer. Neben einer deutlich verbesserten Engine bringt das auch Neuerungen wie die Unterstützung für die Webextensions, die das alte Addon-Format ablösen sollen. Im Zuge des Wechsels auf Quantum hat Thunderbird auch ein neues Logo erhalten, das an den Stil des Firefox-Quantum-Logos angelehnt ist.

  • Besonders markant: die eckigen Tabs im neuen Thunderbird (Bild: Mozilla)
Besonders markant: die eckigen Tabs im neuen Thunderbird (Bild: Mozilla)

Verbessert hat das Team für die aktuelle Version außerdem den Umgang mit Anhängen. Diese können nun in dem kleinen Extra-Fensterelement per Drag-and-Drop sortiert werden, und die Schaltfläche für Anhänge ist auf die rechte Seite zu dem Fenster gerückt. Die Anhang-Ansicht kann darüber hinaus per Tastaturkürzel ein- und ausgeblendet werden.

Der integrierte Kalender ermöglicht nun das Kopieren, Ausschneiden und Löschen einzelner Ereignisse, die als wiederkehrende Ereignisse angelegt worden sind. Ebenso lassen sich nun die Orte für Ereignisse in der Tages- und Wochenansicht anzeigen. Der E-Mail-Client unterstützt nun außerdem die Authentifizierung nach OAuth2 für Yahoo und AOL. Auch Hardwareschlüssel nach FIDO U2F werden von Thunderbird unterstützt.

Weitere Änderungen und Neuerungen finden sich in den Release-Notes.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,95€
  2. 4,99€
  3. (-79%) 11,49€

FreiGeistler 09. Aug 2018

Könnt ihr rechnen? 1 + x gibt mehr als 1

Cok3.Zer0 08. Aug 2018

Lightning ist m.E. immer noch ein Addon, wenn auch integriert...

p h o s m o 08. Aug 2018

Bin gerade im Ausland im Urlaub und habe den Rechner im Büro wieder ausgemacht, sah aber...

NeoCronos 08. Aug 2018

Ich finde es ja toll, dass der Thunderbird weiterentwickelt wird, aber muss denn jedes...

martinalex 07. Aug 2018

die Rechtecke mag ich - prinzipiell und zum Beispiel unter Firefox. So richtig gut...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Odyssey - Test

Wir hätten nicht gedacht, dass wir erneut so gerne so viel Zeit in Ubisofts Antike verbringen.

Assassin's Creed Odyssey - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
    Künstliche Intelligenz
    Wie Computer lernen

    Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
    Von Miroslav Stimac

    1. Informationsfreiheitsbeauftragte Algorithmen für Behörden müssen diskriminierungsfrei sein
    2. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
    3. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär

      •  /