• IT-Karriere:
  • Services:

E-Mail-Client: Sparrow verkauft an Google

Das E-Mail-Programm Sparrow für Mac OS X und iOS wird nicht mehr weiterentwickelt. Google hat das Unternehmen und das Entwicklerteam übernommen, um Google Mail zu verbessern.

Artikel veröffentlicht am , /
Sparrow gehört nun Google
Sparrow gehört nun Google (Bild: Sparrow)

Bei registrierten Benutzern des E-Mail-Programms Sparrow für Mac OS X und dem iPhone ist am Freitag unerwartet eine Nachricht der Entwickler eingetroffen: Google hat Sparrow übernommen. Das Team wird künftig Gmail weiterentwickeln, um damit "eine größere Vision zu verwirklichen", wie es in der knappen E-Mail heißt.

  • Sparrow für das iPhone (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für das iPhone (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für das iPhone (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für das iPhone (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für das iPhone (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für Mac OS X (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für Mac OS X (Bild: Sparrow)
  • Sparrow für Mac OS X (Bild: Sparrow)
Sparrow für das iPhone (Bild: Sparrow)
Stellenmarkt
  1. Bechtle AG, München
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Die Anwendungen für Mac OS X und das iPhone würden weiter angeboten, heißt es in der E-Mail. Neue Funktionen würden nicht mehr entwickelt, kleine Bugfixes soll es jedoch noch geben. Das bedeutet auch, dass die ausstehende iPad-Version nun wohl nicht mehr auf den Markt kommen wird. Wie lange der Support aufrecht erhalten wird, geht aus den Ankündigungen nicht hervor.

Googles eigene mobilen Gmail-Clients, die das Unternehmen entwickelte, sollen durch die Akquisition aufgewertet werden. Für Desktopbetriebssysteme hat Google keinen eigenen Client im Angebot und setzt voll auf die Weboberfläche von Gmail.

Mac- und iOS-Anwendungen sind nach wie vor erhältlich

Sparrows Anwendung für Mac OS X wurde im Oktober 2011 vorgestellt, während die iOS-App für das iPhone erst im März 2012 auf den Markt kam. Sparrow für iOS unterscheidet sich merklich von Apples eigener E-Mail-Anwendung und auch der Gmail-App. Sparrow kostet 2,39 Euro und steht nach wie vor über den iTunes App Store zum Download zur Verfügung. Eine Windows-Version existiert nicht.

Der E-Mail-Client für Mac OS X unterstützt neben IMAP auch POP3-Konten. Er kann auch mit einem Konto von Google Mail benutzt werden. Sparrowmail gibt es im Mac App Store. Dort kostet er weiterhin 8 Euro. Außerdem gibt es eine Lite-Version mit Werbung auf der Webseite zum Herunterladen. Vor kurzem wurde noch ein Update für die Kompatibilität mit Mac OS X 10.8 alias Mountain Lion und das Retina-Display des Mac Book Pro veröffentlicht.

Über den Kaufpreis, den Google für Sparrow zahlte, wurden keine Angaben gemacht.

Wie das Onlinemagazin The Verge aus informierten Kreisen berichtet, soll der Kaufpreis unter 25 Millionen US-Dollar liegen. Das Sparrow-Team in Paris soll zum Google-Hauptsitz in Mountain View, im US-Bundesstaat Kalifornien umziehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

profi-knalltüte 22. Jul 2012

google mail: die abgesänge auf mail-clients kann ich nicht nachvollziehen - keine...

tingelchen 22. Jul 2012

Eine Alternative sind sie schon. Es stellt sich nur die Frage, ob die Alternative deinen...

tingelchen 22. Jul 2012

Das ist nun einmal gängige Praxis. Nicht nur bei MS, Google, Samsung, Asus oder wie sie...

Pablo 22. Jul 2012

Ja er hat ein wenig recht, aber er nutzt auch mal eben schamlos die Gelegenheit, um die...

Uschi12 21. Jul 2012

Das witzigste und klügste was das Internet zu bieten hat. Ich lache mich scheckig.


Folgen Sie uns
       


Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020)

Das Concept One ist das erste Konzept-Smartphone von Oneplus - und dient dazu, die ausblendbare Kamera zu demonstrieren.

Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    •  /