Abo
  • Services:
Anzeige
Die konkrete Zukunft des Thunderbird ist weiter offen.
Die konkrete Zukunft des Thunderbird ist weiter offen. (Bild: Mozilla/MPLv2)

E-Mail-Client: Mozilla will für Thunderbird-Ausgliederung zahlen

Die konkrete Zukunft des Thunderbird ist weiter offen.
Die konkrete Zukunft des Thunderbird ist weiter offen. (Bild: Mozilla/MPLv2)

Die Entwicklung von Thunderbird soll möglichst schnell von der des Firefox-Browsers technisch getrennt werden. Dafür will Mozilla einen "Architekten" bezahlen. Eine neue organisatorische Heimat für Thunderbird ist aber noch nicht gefunden.

Mozilla will in die technische Überführung von Thunderbird in eine neue Umgebung investieren. Zwar finanziert die Stiftung schon seit einigen Jahren die Entwicklung des E-Mail-Clients nicht mehr aktiv, hat aber bisher die Systeme zur Entwicklung von Thunderbird gepflegt. Aber die schnelle Weiterentwicklung von Firefox wird durch die Verbindung behindert, weshalb der E-Mail-Client ausgegliedert werden soll, wie Mozilla-Chefin Mitchell Baker im Dezember bekanntgegeben hat.

Anzeige

Architekt für technischen Umzug gesucht

In einer Stellenausschreibung sucht Mozilla nach einem "Architekten", der die Entwicklungsprozesse sowohl von Firefox als auch von Thunderbird als Ganzes überblicken kann und letztlich Empfehlungen dazu abgibt, wie der freie E-Mail-Client künftig entwickelt werden soll.

Dies betrifft einerseits den künftigen möglichen Verzicht auf Techniken wie Xul und Xpcom, die auch in Firefox abgeschafft werden sollen wie auch die Frage, wie Thunderbird mit den stetigen Änderungen an der Gecko-Engine des Firefox wird mithalten können. Andererseits geht es um die technische Organisation wie die Verteilung der Addons, die Update-Verwaltung, die Suche nach Sicherheitslücken sowie das Bauen und Veröffentlichen der Binärdateien.

Thunderbird könnte neue Heimat bekommen

Firefox und Thunderbird sollen aber nicht nur klar technisch voneinander getrennt werden. Die Mozilla-Stiftung überlegt auch, Thunderbird aus seiner Verwaltungsstruktur auszugliedern. Zu diesem Zweck sind verschiedene Organisationen als mögliche künftige neue Heimat des Thunderbird-Projekts überprüft worden, wie der Geschäftsführer der Mozilla-Stiftung, Mark Surman, in seinem Blog schreibt.

In einem ausführlichen Bericht (PDF) dazu werden die unterschiedlichen Optionen auf ihre Eignung hin untersucht. Ein aussichtsreicher Kandidat könnte demnach zum Beispiel die Document Foundation (TDF) sein, die Libreoffice pflegt. Einer Aufnahme von Thunderbird in die TDF müsste deren Vorstand allerdings erst zustimmen. Grundlegende Einwände, die gegen eine Aufnahme von Thunderbird sprächen, hat die TDF aber offenbar nicht.


eye home zur Startseite
Seitan-Sushi-Fan 28. Apr 2016

Hier geht's darum, dass Mozilla aus Thunderbird eine Firefox-Extension machen sollte...

ikhaya 27. Apr 2016

Überarbeitung ist geplant als Studentenprojekt https://mail.mozilla.org/pipermail/tb...

ikhaya 27. Apr 2016

E-Mail wird weiterhin verwendet, vielleicht nicht von jedem aber ich kenne genug Firmen...

ikhaya 27. Apr 2016

Du wirst in jeder Software Änderungen erleben die eben nicht abwärtskompatibel sind...

Neuro-Chef 27. Apr 2016

Reine Polemik ;-) Na denn is ja gut!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TUI Group, Hannover
  2. SCHIFFL GmbH & Co. KG, Hamburg
  3. ANSYS Germany GmbH, Hannover
  4. Deutsches Krebsforschungszentrum Abt. Personal- und Sozialwesen (M210), Heidelberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 9,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: MS-DOS 6.22

    teenriot* | 18:12

  2. Bandbreite allein ist ein schlechter Indikator...

    DrBernd | 18:11

  3. Eigene Server?

    MeinSenf | 18:09

  4. Re: Fakenews: Am 01.01.2023 wird das UKW-Radio...

    FreiGeistler | 18:06

  5. Re: Wahlprogramm Die PARTEI

    Techn | 18:06


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel