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E Ink: Neues E-Paper-Display stellt Farben dar

Rot, Grün und Blau statt Schwarz-Weiß: E Ink zeigt ein neues E-Paper-Display, das Farben in verschiedenen Tönen darstellt, ohne auf die Vorteile der Technik zu verzichten. Das Unternehmen will dies zunächst an Schulen und kommerzielle Nutzer verkaufen. Die Möglichkeiten sind aber groß.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue E-Paper-Display stellt Farben dar.
Das neue E-Paper-Display stellt Farben dar. (Bild: Ctimes/E Ink)

Der Displayhersteller E Ink hat ein neues E-Paper-Display vorgestellt, das Text und Bilder in Farbe und nicht nur in Grautönen darstellen kann. Print-Color E-Paper verwendet neben schwarzen auch rote, grüne und blaue Pixel. Diese bei Displaytechnik häufig verwendeten Farben können auch gemischt werden und dadurch weitere Töne erzeugen. Dabei soll das neue Panel dünner und leichter als ähnliche E-Paper-Displays sein. Das berichtet die Taiwaner Zeitung Ctimes.

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Das hat auch einen Grund: Statt eines über dem Display liegenden Farbfilters, der das Licht in verschiedene Farbspektren bricht, verwendet das Print-Color-Display farbiges elektronisches Papier. Wie andere E-Paper-Displays und im Unterschied zu LC-Displays leuchten die einzelnen Pixel nicht selbst und erneuern sich auch nicht mit 60 Hertz oder mehr. Stattdessen werden Pixel nur verändert, wenn eine Signalspannung angelegt wird. Diese Technik spart sehr viel Energie und ermöglicht bei E-Readern Akkulaufzeiten von mehreren Wochen. Allerdings sind bewegte Bilder damit nur sehr schlecht realisierbar, weshalb die Technik abseits von E-Readern eher ein Nischenprodukt ist.

Für Bildung und Verkauf

Allerdings soll die neue Technik eher für den Bildungsmarkt oder gewerbliche Zwecke genutzt werden, da auf dem E-Reader-Markt preiswerte Geräte zunächst wichtiger sind als farbige Displays. Produkte wie der Amazon Kindle mit Schwarz-Weiß-Display werden nicht ohne Grund zu geringen Preisen verkauft.

Ctimes gibt an, dass sich ein farbiges E-Paper-Display beispielsweise für elektronische Notizblöcke eignen könne. Auch eine Nutzung als buntes Werbeplakat oder als Preisschild ließe sich damit realisieren. Im Bereich der E-Reader könne sich das farbige Display auch in Comics, Mangas oder Graphic Novels etablieren.

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ThomasSV 22. Dez 2019

Wikipedia hilft: https://de.wikipedia.org/wiki/Autotypische_Farbmischung

longthinker 21. Dez 2019

Ich würde mich eher als Leser schämen, wenn ich so offensichtlich den Artikel nicht...

BoMbY 21. Dez 2019

Ich glaube erst dran wenn ich eines in den Händen halte.

x2k 21. Dez 2019

Für Mangas ist das Display sicher besser geeignet. Da ist die Farbgebung meist etwas...

nehana 21. Dez 2019

Absolut, darauf warte ich auch schon seit Jahren. Das wird vermutlich aber noch viele...


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