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E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben

Wenn der Akku sich leert und die Ladestation weit weg ist, bekommen Fahrer eines Elektroautos ein Gefühl, für das es sogar schon ein Fachwort gibt: Reichweitenangst. Wir haben sie am eigenen Leib erfahren.

Ein Erfahrungsbericht von , Martin Wolf und veröffentlicht am
Reichweitenanzeige im E-Golf: stromlos in Brandenburg
Reichweitenanzeige im E-Golf: stromlos in Brandenburg (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein schicker E-Golf, den uns VW da vor die Redaktion gestellt hat! Zwei Wochen lang testen wir das Auto. Elektroauto fahren macht Spaß - das haben wir bei unserem Test des Tesla Model S im vergangenen Jahr schon gemerkt. Zugegeben: Der Golf ist kein Tesla. Freude macht er trotzdem. Bis wir ihn laden müssen.

Inhalt:
  1. E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  2. Berlin. Läuft noch.
  3. Stromlos in Brandenburg
  4. Rettung in Neuruppin
  5. Teures Laden in Berlin

Um den E-Golf einem Praxistest zu unterziehen, wollen wir mit ihm eine Überlandfahrt machen: Für den Folgetag ist ein Termin außerhalb von Berlin angesetzt. Kyritz an der Knatter, etwa 120 Kilometer nordwestlich von Berlin. Wir wollen herausfinden, ob es möglich ist, spontan mit einem Elektroauto einen Ausflug zu machen, ohne dabei liegenzubleiben.

Tesla hat eine eigene Ladeinfrastruktur

Den Tesla zu laden, war kein Problem: Der US-Elektroautohersteller stellt landauf, landab eigene Ladesäulen auf. Geladen wird mit bis zu 100 Kilowatt. In einer halben Stunde ist der Akku weitgehend voll. Immerhin: Der E-Golf kann mit 50 Kilowatt laden, aber eben nicht an den Superchargern - da dürfen nur Teslas ran.

  • Gerettet: Der E-Golf lädt an der Station der Stadtwerke Neuruppin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schon vor Kyritz zeigte sich, dass der Strom nicht reicht für die Rückfahrt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladeversuch in Kyritz war fehlgeschlagen und der Strom wurde langsam knapp. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Neuruppin wurde es eng - zumal eine Ladestation nicht funktionierte. Zum Glück gab es noch die der Stadtwerke. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei vielen Ladesäulen muss sich der E-Auto-Fahrer mit einer Karte authentifizieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Problem: Nicht jede Karte funktioniert an jedem Lader, die Abrechnungssysteme sind oft nicht kompatibel. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Wir lernten die Ladesäulen schätzen, die Ikea oder Lidl aufstellt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Sie bieten mehrere Stecker, das Laden ist kostenlos. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Bedienung ist übersichtlich ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und sie laden recht schnell. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Außerdem wird der E-Auto-Fahrer über den Fortschritt informiert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nach einer Viertelstunde ist der fast leere Akku wieder halb voll. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der E-Golf an einer Ladesäule am Bahnhof Berlin-Südkreuz. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Manchmal sind die Ladesäulen auch von anderen Elektroautos belegt. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Säulen von Be emobil sind die teuersten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Gerettet: Der E-Golf lädt an der Station der Stadtwerke Neuruppin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Egal. Wird schon gehen. Going Electric weist für Berlin 500 Ladestationen aus, für Brandenburg noch einmal 300. Und im Notfall gibt es ja auch die Möglichkeit, das Auto an der Steckdose zu laden, denken wir noch naiv.

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  2. GKV-Spitzenverband, Berlin

Vor dem Termin wollen wir noch den Akku vollladen. VW hat uns eine Charge&Fuel-Ladekarte zur Verfügung gestellt, inklusive App. Um die Ecke gibt es laut App eine kompatible Ladestation. Weil sich das Auto so schön fährt, machen wir zuerst noch eine größere Schleife, einmal den Kurfürstendamm hinunter.

Das Abenteuer beginnt

Dann fahren wir auf den Euref-Campus am Gasometer Schöneberg. Auf dem ganzen Campus sind Unternehmen ansässig, die sich mit neuer Mobilität beschäftigen. Es gebe mehrere Ladestationen auf dem Gelände, sagt der freundliche Pförtner. Ob die mit unserem System kompatibel seien, könne er aber nicht sagen. Er drückt dem Fahrer einen Chip in die Hand, um die Schranke zu öffnen - und los geht das Abenteuer Elektroautoakku laden.

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Berlin. Läuft noch. 
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Anonymer Nutzer 07. Jun 2018

Wohlgemerkt DANK unserer tollen Ladesäulenverordnung dürfen ja jetzt nur noch Teslas ran.

Icestorm 07. Jun 2018

Warum?

Icestorm 07. Jun 2018

Jeder halbwegs anständige Benziner verträgt heute Brennspiritius oder Wodka für eine...

dilaracem 02. Jun 2018

Hier wird immer noch auf hohem Niveau gemeckert (gut so ;-)), aber ich finde es wirklich...

Dreandas 29. Dez 2017

... und salopp aus dem Ärmel veranschlagte 25 % davon fahren elektrisch gen Süden. Wie...


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