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e.Go Mobile: Elektroauto e.Go Life kommt erst 2019 auf den Markt

Diesel schlägt Elektro: Wegen des Dieselskandals wollen Zulieferer für die Autoindustrie künftig mehr Kontrolle über ihre Komponenten. Das trifft auch die Hersteller von Elektroautos. Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile kann sein e.Go Life deshalb erst später ausliefern.

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Elektrokleinwagen e.Go Life: Liefertermin wird im Februar bekanntgegeben.
Elektrokleinwagen e.Go Life: Liefertermin wird im Februar bekanntgegeben. (Bild: e.Go Mobile)

Das Warten hat erst einmal kein Ende: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat angekündigt, dass das Elektroauto e.Go Life erst im kommenden Jahr verfügbar sein wird. Die ersten Modelle des vergleichsweise günstigen Elektroautos hätten dieser Tage ausgeliefert werden sollen.

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Der Verkauf eines Zulieferers und - ausgerechnet - der Dieselskandal verzögern die Serienfertigung des kleinen Elektroautos des Aachener Unternehmens. Zwar habe das e.Go Mobile neue Zulieferer gefunden, schreibt Unternehmenschef Günther Schuh in einem Brief an Kunden und Medienvertreter. "Leider haben sich aber - ausgelöst durch den Dieselskandal - die Corporate-Governance-Regeln vieler Zulieferer geändert. Uns betreffen jetzt die neuen Freigaberegeln einzelner Zulieferer. Einige Zulieferer nehmen neuerdings eigene Anwendungs- und Sicherheitseinstufungen vor und akzeptieren nicht mehr die Einstufung seitens des OEMs."

Die Zulieferer wollen nicht mehr nur ihre Teile zertifizieren und an die Automobilhersteller, die OEMs, ausliefern, die damit dann nach eigenem Gutdünken verfahren. Stattdessen wollen die Zulieferer offensichtlich auch noch einmal einen Blick auf das Endprodukt werfen, um sicherzustellen, dass die Teile auch in ihrem Sinn und nicht unrechtmäßig genutzt werden.

Vier der Zulieferer wollen ihre Komponenten für den Straßeneinsatz erst im April 2019 freigeben. E.Go Mobile könne deshalb die Serienfertigung erst im März hochlaufen lassen, schreibt Schuh. Eine Produktion von 2.000 Elektroautos auf Halde könne sich das Unternehmen nicht leisten. Um das zumindest teilweise zu kompensieren, will e.Go Mobile im Zweischichtbetrieb produzieren - allerdings erst ab Juni.

Für die Käufer bedeutet das, dass sie zum Teil bis weit im kommenden Jahr auf ihr Elektroauto warten müssen. Wer bereits ein e.Go Life vorreserviert hat, bekommt sein Fahrzeug voraussichtlich zwischen April und September. "Wir können Ihnen ab Februar 2019 die Kalenderwoche mitteilen, in der Ihr final konfigurierter e.Go Life produziert wird. Die Umweltprämie kann in Anspruch genommen werden, wenn bis zum 30. Juni 2019 der Kaufvertrag unterzeichnet wurde", sagt Schuh.

Das Elektroauto e.Go Life gibt es in drei Ausführungen. Entworfen wurde es von e.Go Mobile, einer Ausgründung der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen. Konzipiert war das Auto als E-Kleinwagen für 5.000 Euro. Ein zweites Unternehmen, das aus dem RWTH-Projekt hervorgegangen ist, baut den elektrischen Lieferwagen Streetscooter und wurde 2016 von der Deutschen Post übernommen.



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Kay_Ahnung 10. Okt 2018

Das bezog sich auch mehr auf die aussage von Codemonkey: Naja so wie ich das verstanden...

Kay_Ahnung 10. Okt 2018

Naja die Post stellt auch nur 10.000-20.000 Stück im Jahr her von den Streetscootern und...

NeoXolver 09. Okt 2018

Wenn man bereit ist ein 20cm längeres Auto zu fahren, oder auf die Rückbank verzichtet...

M.P. 09. Okt 2018

Ist das ggfs wieder dieser Clan aus Bosnien?


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