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E-Fuso: Daimler kommt Tesla mit Elektro-Lkw zuvor

E-Fuso Vision One heißt Daimlers Prototyp eines Elektro-Lkw, der elf Tonnen Fracht etwa 350 Kilometer mit einer Akkuladung befördern kann. Tesla wollte seinen akkubetriebenen Lkw-Prototyp ursprünglich zum gleichen Zeitpunkt vorstellen.

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E-Fuso Vision One
E-Fuso Vision One (Bild: Daimler)

Die Daimler-Tochter Fuso hat auf der Tokyo Motor Show den vollelektrischen schweren Lkw Vision One präsentiert. Das Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 23 Tonnen kann 11 Tonnen Fracht bis zu 350 km ohne erneute Akkuaufladung transportieren. Das sind zwei Tonnen weniger im Vergleich zur Diesel-Variante. Die Akkukapazität wird mit 300 kWh angegeben. Mit der Vorstellung des Vision One ist Daimler seinem ehemaligen Kooperationspartner Tesla zuvorgekommen, der in wenigen Wochen den Prototyp eines Elektro-Lkw zeigen will.

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Der Vision One ist für innerstädtische Strecken gedacht. Nach Angaben von Daimler könnte er in vier Jahren in Europa, Japan und den USA zum Verkauf angeboten werden.

Mitten 2016 hatte Mercedes mit dem Urban eTruck bereits sein Konzept eines künftigen Lkw vorgestellt, der beispielsweise Supermärkte oder Industriebetriebe beliefert und nicht für den Fernverkehr eingesetzt wird. Das würde auch nicht funktionieren, denn mit einer Akkuladung kommt der 26-Tonner nur 200 km weit.

  • E-Fuso Vision One und E-Canter im Hintergrund (Bild: Daimler)
  • E-Fuso Vision One (Bild: Daimler)
E-Fuso Vision One und E-Canter im Hintergrund (Bild: Daimler)

Daimler will aber nicht nur einen Elektro-Lkw bauen, sondern weitere Elektro- und Hybridoptionen für Lkw und Busse anbieten. Fuso hat aktuell noch einen Kurzstreckentransporter namens eCanter im Angebot. Dieser hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen und eine Reichweite von 100 bis 120 km. In Japan wurde das Fahrzeug Pilotkunden wie der Supermarktkette Seven-Eleven und Japans größtem Transportlogistiker Yamato bereits übergeben.

Mercedes-Benz plant ebenfalls eine Reihe von Elektro-Luxusautos, um Tesla anzugreifen, dessen Model S zumindest in den USA im Kundensegment der S-Klasse angesiedelt ist.

Verspätungen beim Tesla-Lkw

Tesla will seinen Elektro-Lkw nun am 16. November 2017 vorstellen. Tesla müsse zunächst die Probleme um das Model 3 lösen und könne den Lkw erst später zeigen, twitterte Firmenchef Elon Musk Anfang Oktober 2017. Schon 2016 kündigte er in seinem Masterplan an, einen Sattelschlepper mit Elektroantrieb zu entwickeln. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters soll der Lkw aber nur eine Reichweite zwischen 320 bis 480 km haben.



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Anonymer Nutzer 27. Okt 2017

Witzbold. Albern ist nur, wenn jemand des Deutschen nicht mächtig ist. Davon abgesehen...

BLi8819 27. Okt 2017

Es gibt Menschen, die Ironie verstehen, und solche, die es nicht tun. Aber die meisten...

AllDayPiano 27. Okt 2017

Immer dieser reflexartige Ruf nach Tempolimits... tz tz tz :) Auf der B17 bauen sie...

ChMu 27. Okt 2017

Nein, Du kannst ihn nicht einfach so kaufen. Und wenn, nur in einigen Staaten und ohne...

quineloe 27. Okt 2017

Ich hab tatsächlich mal in einer Spedition gearbeitet und habe gar nicht die Zeit, all...


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