E-ELT: Eso genehmigt Bau des Riesenteleskops

Die Bagger können rollen: Die europäische Südsternwarte Eso hat die Finanzierung für das Riesenteleskop E-ELT freigegeben. Es soll Astronomen einen Blick in die Geschichte des Universums ermöglichen.

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Riesenteleskop E-ELT: aufregende nächste Jahre
Riesenteleskop E-ELT: aufregende nächste Jahre (Bild: Eso)

Das leistungsfähigste optische Teleskop der Welt kann gebaut werden: Die Europäische Südsternwarte (European Southern Observatory, Eso) hat die Finanzierung für das European Extremely Large Telescope (E-ELT) genehmigt. Für die erste der zwei Bauphasen hat die Eso eine Milliarde Euro bereitgestellt.

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Der Spiegel des E-ELT wird einen Durchmesser von 39 Metern und eine Fläche von 978 Quadratmetern haben - damit wird es das größte optische Teleskop der Welt. Mit dem E-ELT wollen Astronomen nach Exoplaneten und nach sehr weit entfernten Objekten suchen. Letztere ermöglichen einen Einblick in die Geschichte des Universums. Der Spiegel wird aus knapp 1.000 sechseckigen Segmenten zusammengesetzt. Sie sind jeweils 1,4 Meter breit und 5 Zentimeter dick.

In der Atacama gibt es 350 klare Nächte

Standort des E-ELT ist der 3.064 Meter hohe Cerro Armazones in der Atacama. Die Wüste im Norden Chiles ist eine der trockensten Landschaften der Erde: Im Schnitt gibt es 350 klare Nächte im Jahr. Für den Bau des Teleskops wurde im Juni die Spitze des Cerro Armazones gesprengt.

  • Mit E-ELT wollen Astronomen besonders weit entfernte Objekte und damit die Frühzeit des Universums betrachten. (Bild: Eso)
  • Außerdem wollen sie damit nach Exoplaneten suchen. (Bild: Eso)
  • Das größte optische Teleskop der Welt wird einen knapp 40 Meter großen Spiegel haben. Die Fertigstellung ist für Anfang der 20er Jahre geplant. (Bild: Eso)
Mit E-ELT wollen Astronomen besonders weit entfernte Objekte und damit die Frühzeit des Universums betrachten. (Bild: Eso)

"Der Beschluss des Rates bedeutet, dass das Teleskop nun gebaut werden kann. Die wesentlichen Baumaßnahmen für das E-ELT sind nun finanziell gesichert und können nach Plan fortgeführt werden", sagt Eso-Chef Tim de Zeeuw. "Es ist schon viel Fortschritt auf dem Gipfel des Armazones in Chile zu sehen und die nächsten paar Jahre werden sehr aufregend sein."

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Das Teleskop soll in etwa zehn Jahren fertiggestellt werden.

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schily 05. Dez 2014

Aso vom VLT weis ich, daß sie diverse Teile vor Ort erst fertiggebaut haben, weil man es...

Anonymer Nutzer 05. Dez 2014

Steht doch im artikel. Die eso hat das geld locker gemacht. Und da buttern unter anderem...

zwergberg 05. Dez 2014

Das ist ja auch ein beabsichtigter Spaß der ESO. Eigentlich wollten sie ja das OWL...



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