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Golem Plus Artikel
E-Commerce und Open Banking:
Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
/ Erik Bärwaldt
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Amzon, ein "Onlineversandhändler"? Ja, aber mittlerweile ist der US-Konzern viel mehr, Zahlungsdienstleister etwa. Unter den Big-Tech-Konzernen ist er damit nicht der einzige. (Bild: Kazuhiro Nogi/AFP via Getty Images)
Amzon, ein "Onlineversandhändler"? Ja, aber mittlerweile ist der US-Konzern viel mehr, Zahlungsdienstleister etwa. Unter den Big-Tech-Konzernen ist er damit nicht der einzige. Bild: Kazuhiro Nogi/AFP via Getty Images

Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2) sollte eigentlich einen stärkeren Wettbewerb im Finanzsystem etablieren, indem Drittanbieter einen definierten Zugriff auf Bankkonten von Verbrauchern erhalten und dadurch innovative Dienste entwickeln können.

Doch während sich Banken in der EU tatsächlich neuen Marktteilnehmern wie Fintechs geöffnet haben, entsteht gleichzeitig die Gefahr, dass Big-Tech-Konzerne aus den USA aufgrund ihrer Marktdominanz auch das Open Banking dazu nutzen könnten, ihr Oligopol auf Finanzdienstleistungen auszuweiten. Damit könnten direkte Wettbewerber vom Markt verdrängt werden oder in Abhängigkeit der Big-Tech-Konzerne geraten.

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