Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Amazon: KI war nicht schuld, sondern die Entwickler

Ein Vorfall ereignete sich Mitte Dezember und betraf ein System zur Kostenanalyse für Kunden. Das agentenbasierte Tool Kiro , das erst im November 2025 die allgemeine Verfügbarkeit erreichte, löschte im Rahmen eines automatisierten Prozesses eine Betriebsumgebung und erstellte diese neu. Dies führte laut einem früheren Bericht der Financial Times zu einer 13-stündigen Unterbrechung des Dienstes, die primär eine Region in Festlandchina betraf.

Das Tool habe als Erweiterung des operativen Entwicklers mit dessen vollen Rechten agiert, was aber ein Fehler der Rechtevergabe durch die Mitarbeiter gewesen sei.

Trotz der Vorfälle hält Amazon daran fest, die generative KI tief in die eigenen Entwicklungsprozesse zu integrieren. Laut internen Zielvorgaben sollen bis zu 80 Prozent der Entwickler wöchentlich auf KI-Unterstützung zurückgreifen. Als Reaktion auf die Ausfälle im Dezember hatte man bei AWS die Sicherheitsvorkehrungen verschärft: Dazu gehören verpflichtende Peer-Reviews für alle durch KI-Agenten initiierten Änderungen sowie zusätzliche Schulungen für das Personal im Umgang mit autonomen Entwicklungswerkzeugen.


Relevante Themen