E-Bus-Linie 204: BVG testet offenes WLAN in Bussen

Die BVG hat den 25. U-Bahnhof mit offenen WLAN-Hotspots ausgestattet. Noch spannender ist, dass Busse WLAN erhalten.

Artikel veröffentlicht am , /Martin Wolf
E-Busse auf der Linie 204
E-Busse auf der Linie 204 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die BVG hat einen weiteren Testlauf für ein öffentliches WLAN begonnen. In rund 30 Bussen wird die Technik in den kommenden Tagen und Wochen eingebaut. Das gaben die Berliner Verkehrsbetriebe am 27. Juli 2016 bekannt. Den Anfang machen die E-Busse auf der Linie 204. Der Test des BVG Wi-Fi in den Bussen ist vorerst bis Ende des Jahres angesetzt.

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Nach einem Test am Bahnhof Osloer Straße im Vorjahr begann vor einem Monat der WLAN-Ausbau in der U-Bahn. Am heutigen Mittwoch ging mit dem U-Bahnhof Zoologischer Garten die 25. Station ans Netz.

  • WLAN jetzt auch im Bus - zumindest auf der Berliner Linie 204 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die BVG liebt freies WLAN, zunächst auf 25 U-Bahnhöfen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Staatssekretär Henner Bund, Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta präsentieren die 25. U-Bahnstation mit freiem WLAN. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht während der Fahrt, aber immerhin im Bahnhof können Fahrgäste kostenlos ins Netz. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Access-Points kommen von Cisco. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für den Zugang ist keine Anmeldung nötig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Die BVG liebt freies WLAN, zunächst auf 25 U-Bahnhöfen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Auf insgesamt 76 Berliner U-Bahnhöfen steht das BVG Wi-Fi bis Jahresende zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro investiert die BVG nach eigenen Angaben in diese Ausbaustufe. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung fördert den Ausbau auf sieben besonders stark touristisch genutzten Bahnhöfen mit 190.000 Euro aus der City Tax. Die BVG-Vorstandsvorsitzende Sigrid Evelyn Nikutta sagte: "Unsere Fachleute haben die Bahnhöfe so ausgewählt, dass zwei Drittel der täglich etwa 1,5 Millionen U-Bahnfahrgäste das Angebot nutzen können."

Hotspots kommen von Cisco

Auf den ausgebauten Bahnhöfen soll mindestens der größte Teil des Bahnsteigs mit Internet versorgt sein, zum Teil auch die Zugänge und Zwischenebenen. Pro U-Bahnhof würden zwischen 4 und 12 Access-Points eingesetzt, sagte ein Projektleiter Golem.de auf Anfrage. Die Hardware kommt von Cisco und wurde zuvor bereits in einer früheren Version in London eingesetzt. Laut Hersteller sollen pro Accees-Point bis zu 120 eingeloggte Nutzer möglich sein, was sich in der Praxis aber erst erweisen muss.

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Die BVG baut ihre Wifi-Versorgung für U-Bahnhöfe weitgehend mit eigenen Ressourcen aus. Das hatte BVG-Sprecher Markus Falkner im Juni 2016 erklärt. "Wir haben ein eigenes Glasfasernetz, welches wir mitnutzen, beziehungsweise, in dem wir freie Fasern verwenden."

Eine Beschränkung des Datenvolumens für die Nutzer sei derzeit nicht geplant, könne aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Das hänge vom Verhalten der Nutzer und dem daraus resultierenden Datendurchsatz ab.

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Spaghetticode 29. Jul 2016

Es wird aber immer erzählt, dass andere Länder mehr WLAN-Hotspots haben als Deutschland...

Kleba 28. Jul 2016

Ich verstehe zwar deine Argumentation, aber jemand der 90% seine ÖPNV-Zeit im Bus...

Abdiel 28. Jul 2016

*rofl* Hatte ursprünglich gelesen: "Dein letzter Beitrag scheisst kilometerweit am Ziel...

Arystus 28. Jul 2016

Meine Damen und Herren, aufgrund von Strom Mangel der ausgelutschten Batterien Akkus...

Spaghetticode 28. Jul 2016

Es gibt noch Unternehmen, die nagelneue Busse ohne Klimaanlage kaufen. Beispielsweise die...



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