Abo
  • Services:

E-Books: Fast jeder vierte Bundesbürger liest digital

E-Books, E-Paper, elektronische Zeitschriften - mit der wachsenden Verbreitung mobiler Lesegeräte nimmt auch der Konsum digitaler Publikationen zu. Knapp ein Viertel der Bundesbürger nutzt sie bereits.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Kundin betrachtet einen E-Book-Reader in einem Buchladen: Männer bevorzugen  Zeitungen, Frauen Romane.
Eine Kundin betrachtet einen E-Book-Reader in einem Buchladen: Männer bevorzugen Zeitungen, Frauen Romane. (Bild: Brian Snyder/Reuters)

Fast jeder vierte Bundesbürger liest elektronische Publikationen auf einem mobilen Endgerät. Dazu gehören E-Books ebenso wie digitale Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften, wobei letztere Varianten am beliebtesten sind.

Stellenmarkt
  1. Simpleworks Int. Limited, Duisburg
  2. TUI Group Services GmbH, Hannover

Elf Prozent der Bundesbürger lesen E-Books. Das bedeutet acht Millionen Leser von digitalen Büchern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage, die der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zum Auftakt der Buchmesse in Frankfurt veröffentlicht hat.

Vergleich zu 2010

Damit ist der E-Book-Markt laut der Umfrage im Vergleich zum Frühjahr 2010 um mehr als das Doppelte gewachsen. Seinerzeit hatten in einer vergleichbaren Umfrage 2,9 Millionen Befragte erklärt, sie erwögen den Kauf eines E-Books. Das entspricht einem Anteil von 4 Prozent der Bundesbürger.

Aktuelle Medien, also Zeitungen und Zeitschriften, werden noch mehr genutzt als Bücher: 13 Prozent der Bürger lesen Zeitungen, 11 Prozent Zeitschriften oder Magazine elektronisch, also als E-Paper oder als App. Publikationen wie wissenschaftliche Aufsätze oder Fachinformationen lesen 6 Prozent, Comics 2 Prozent.

Viel mehr E-Book-Reader verkauft

Insgesamt lesen laut der Studie 23 Prozent der Bürger elektronische Publikationen. Das hängt mit der zunehmenden Verbreitung von mobilen Lesegeräten zusammen. Dieses Jahr werden voraussichtlich 800.000 E-Book-Reader in Deutschland verkauft werden. 2011 waren es noch 230.000, was einem Zuwachs von 247 Prozent entspricht. Für das Jahr 2013 prognostiziert Bitkom den Absatz von 1,43 Millionen Lesegeräten. Diese Zahlen hatte der Verband in der vergangenen Woche veröffentlicht.

Außer E-Book-Readern nutzen die Leser auch ihr Smartphone oder das Tablet für die digitale Lektüre. Die beteiligten Branchen hätten "das Henne-Ei-Problem gelöst: Jetzt gibt es leistungsfähige Lesegeräte und attraktiven Lesestoff", kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Unterschiede

Je nach Alter und Geschlecht fällt die Nutzung unterschiedlich aus: So nutzen etwa deutlich weniger Senioren elektronische Bücher: Nur 3 Prozent der Über-60-Jährigen lesen E-Books. Männer nutzen die elektronischen Publikationen eher zur Information, Frauen schmökern lieber: So lesen 16 Prozent der Männer elektronische Zeitungen und 12 Prozent elektronische Sachbücher. Bei den Frauen liegt der Anteil bei 10 Prozent sowie 4 Prozent.

Dafür lesen Frauen mehr belletristische E-Books als Männer: Der Anteil liegt bei 10 Prozent, gegenüber 8 Prozent bei den Männern. Schließlich stellte die Studie noch einen Unterschied zwischen alten und neuen Bundesländern fest: 12 Prozent der Westdeutschen, aber nur 8 Prozent der Ostdeutschen lesen elektronische Bücher.

Für die Studie zur Nutzung digitaler Medien hatte das Marktforschungsinstitut Forsa 1.000 Bürger ab 14 Jahren gefragt, ob sie elektronische Publikationen auf einem mobilen Endgerät lesen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 14,95€
  3. (-81%) 5,75€
  4. 13,49€

forestman 08. Nov 2012

Hier findest Du einen aktuellen Testbericht zum Cybook Odyssey Frontlight HD: http://www...

Bouncy 11. Okt 2012

Ich seh darin nicht mehr als das übliche Gemotze über neue Technologien - es hat sich...

Shadow127 10. Okt 2012

Ja nur leider bin ich Schüler und sehr PC fixiert, da bleibt kein Geld für nen Kindel und...

Himmerlarschund... 10. Okt 2012

Ich, der ab und zu mal Langstrecken mit dem Zug fährt, könnte auch nicht bestätigen, dass...

0xDEADC0DE 10. Okt 2012

Du hattest noch nie einen eReader in der Hand, stimmts? Außerdem muss man ein Buch nicht...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad A485 - Test

Wir testen Lenovos Thinkpad A485, ein Business-Notebook mit AMDs Ryzen. Das 14-Zoll-Gerät hat eine exzellente Tastatur und den sehr nützlichen Trackpoint als Mausersatz, auch die Anschlussvielfalt gefällt uns. Leider ist das Display recht dunkel und es gibt auch gegen Aufpreis kein helleres, zudem könnte die CPU schneller und die Akkulaufzeit länger sein.

Lenovo Thinkpad A485 - Test Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
    IT
    Frauen, die programmieren und Bier trinken

    Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
    Von Maja Hoock

    1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
    2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
    3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

      •  /