Abo
  • IT-Karriere:

E-Book-Reader: Nerd ist ein sicherer U-Reader

Die US-Marine hat einen E-Book-Reader entwickelt: Er hat keine Schnittstellen und ist deshalb sicher genug, damit auch U-Boot-Fahrer ihn benutzen können.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Book-Reader Nerd: ohne verräterische Kamera und Funk
E-Book-Reader Nerd: ohne verräterische Kamera und Funk (Bild: Findaway World)

Die US-Marine hat einen eigenen E-Book-Reader entwickeln lassen. Gedacht ist er für Besatzungen in U-Booten. Dort sind viele elektronische Mobilgeräte aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

  • Der E-Book-Reader Navy E-Reader Device, kurz Nerd, wurde im Auftrag der US-Marine entwickelt. (Bild: Findaway World)
  • Sie haben keine Schnittstellen, die die Position eines aufgetauchten U-Boots verraten könnten. (Bild: Findaway World)
Der E-Book-Reader Navy E-Reader Device, kurz Nerd, wurde im Auftrag der US-Marine entwickelt. (Bild: Findaway World)
Stellenmarkt
  1. BEUMER Group, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. TÜV SÜD Gruppe, München

Navy E-Reader Device, kurz Nerd, heißt das Gerät, das das US-Unternehmen Findaway World im Auftrag des Navy General Library Program (NGLP) entwickelt hat. Die Seeleute bekommen den E-Book-Reader vom NGLP kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Gerät ist praktisch auf einem U-Boot: Es ist eine handliche Bücherei zum Mitnehmen - Platz für Lektüre ist in den beengten Unterwasserfahrzeugen rar.

Romane und Fachliteratur

Auf dem Gerät seien schon viele digitale Bücher vorinstalliert, berichtet das Wall Street Journal: Klassiker wie J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe oder Bestseller wie die Millennium-Trilogie des schwedischen Autors Stieg Larsson, aber auch Fachliteratur für die berufliche Weiterbildung.

Das Gerät hat, wie viele andere E-Book-Reader, ein E-Paper-Display von E-Ink. Sein interner Speicher reicht für rund 300 E-Books. Darin unterscheidet es sich nicht von anderen E-Book-Readern. Anders als diese ist der Nerd aber sicher. Das Gerät hat keinerlei Schnittstellen: kein USB, keinen Slot für Speicherkarten und schon gar keine drahtlosen Schnittstellen wie WLAN oder Mobilfunk.

Unsichere Mobilgeräte

Sprich: Das Gerät wird mit 300 Büchern ausgeliefert, und kann auch nicht nachgeladen werden. Für die U-Boot-Besatzungen ist das aber schon ein Fortschritt: Tablets oder andere E-Book-Reader dürfen nämlich nicht mit auf Tauchfahrt gehen. Haben sie Funkschnittstellen, versuchen die Geräte sich mit dem Internet zu verbinden, sobald das U-Boot aufgetaucht ist - und würden so dessen Position preisgeben.

Tablets haben zudem noch Kameras. Sollten sich Unbefugte Zugriff auf diese Kameras verschaffen, könnten sie die Tablets zum Ausspionieren des U-Boots nutzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 0,49€
  3. 2,99€

Rulf 12. Mai 2014

daran haben die konstrukteure schon gedacht und alles daraufhin optimiert...die dinger...

eineerdnuss 10. Mai 2014

Da hat wohl jemand die Ironietags vergessen.

serra.avatar 10. Mai 2014

OK Herr der Ringe ist nun also sowas wie ein Gehirnwäsche Programm ? Mein Gott Herr...

toxicity 10. Mai 2014

Frage ich mich auch gerade, bisher gibt es für Android ausschließlich Trojaner, und die...

7jacck7 09. Mai 2014

Ich schätze Qi oder irgendwas unstandartiesiertes


Folgen Sie uns
       


Escape Room in VR ausprobiert

Wir haben uns das Spiel Huxley von Exit VR näher angesehen.

Escape Room in VR ausprobiert Video aufrufen
Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
Ocean Discovery X Prize
Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

    •  /