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E-Book-Reader: Nerd ist ein sicherer U-Reader

Die US-Marine hat einen E-Book-Reader entwickelt: Er hat keine Schnittstellen und ist deshalb sicher genug, damit auch U-Boot-Fahrer ihn benutzen können.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Book-Reader Nerd: ohne verräterische Kamera und Funk
E-Book-Reader Nerd: ohne verräterische Kamera und Funk (Bild: Findaway World)

Die US-Marine hat einen eigenen E-Book-Reader entwickeln lassen. Gedacht ist er für Besatzungen in U-Booten. Dort sind viele elektronische Mobilgeräte aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

  • Der E-Book-Reader Navy E-Reader Device, kurz Nerd, wurde im Auftrag der US-Marine entwickelt. (Bild: Findaway World)
  • Sie haben keine Schnittstellen, die die Position eines aufgetauchten U-Boots verraten könnten. (Bild: Findaway World)
Der E-Book-Reader Navy E-Reader Device, kurz Nerd, wurde im Auftrag der US-Marine entwickelt. (Bild: Findaway World)
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Navy E-Reader Device, kurz Nerd, heißt das Gerät, das das US-Unternehmen Findaway World im Auftrag des Navy General Library Program (NGLP) entwickelt hat. Die Seeleute bekommen den E-Book-Reader vom NGLP kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Gerät ist praktisch auf einem U-Boot: Es ist eine handliche Bücherei zum Mitnehmen - Platz für Lektüre ist in den beengten Unterwasserfahrzeugen rar.

Romane und Fachliteratur

Auf dem Gerät seien schon viele digitale Bücher vorinstalliert, berichtet das Wall Street Journal: Klassiker wie J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe oder Bestseller wie die Millennium-Trilogie des schwedischen Autors Stieg Larsson, aber auch Fachliteratur für die berufliche Weiterbildung.

Das Gerät hat, wie viele andere E-Book-Reader, ein E-Paper-Display von E-Ink. Sein interner Speicher reicht für rund 300 E-Books. Darin unterscheidet es sich nicht von anderen E-Book-Readern. Anders als diese ist der Nerd aber sicher. Das Gerät hat keinerlei Schnittstellen: kein USB, keinen Slot für Speicherkarten und schon gar keine drahtlosen Schnittstellen wie WLAN oder Mobilfunk.

Unsichere Mobilgeräte

Sprich: Das Gerät wird mit 300 Büchern ausgeliefert, und kann auch nicht nachgeladen werden. Für die U-Boot-Besatzungen ist das aber schon ein Fortschritt: Tablets oder andere E-Book-Reader dürfen nämlich nicht mit auf Tauchfahrt gehen. Haben sie Funkschnittstellen, versuchen die Geräte sich mit dem Internet zu verbinden, sobald das U-Boot aufgetaucht ist - und würden so dessen Position preisgeben.

Tablets haben zudem noch Kameras. Sollten sich Unbefugte Zugriff auf diese Kameras verschaffen, könnten sie die Tablets zum Ausspionieren des U-Boots nutzen.

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Rulf 12. Mai 2014

daran haben die konstrukteure schon gedacht und alles daraufhin optimiert...die dinger...

eineerdnuss 10. Mai 2014

Da hat wohl jemand die Ironietags vergessen.

serra.avatar 10. Mai 2014

OK Herr der Ringe ist nun also sowas wie ein Gehirnwäsche Programm ? Mein Gott Herr...

toxicity 10. Mai 2014

Frage ich mich auch gerade, bisher gibt es für Android ausschließlich Trojaner, und die...

7jacck7 09. Mai 2014

Ich schätze Qi oder irgendwas unstandartiesiertes


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