Abo
  • IT-Karriere:

E-Book-Reader: Media-Saturn hat E-Book-Hersteller Txtr gekauft

Media-Saturn hat offenbar das E-Book-Unternehmen Txtr aus Berlin gekauft. Media-Saturn hat Golem.de die Übernahme bestätigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Txtr Beagle
Txtr Beagle (Bild: Txtr)

Media-Saturn soll den insolventen Berliner E-Book-Hersteller Txtr übernommen haben. Das berichtet der Branchendienst Ink, Bits, & Pixels unter Berufung auf E-Mails des Unternehmens an Verlage. Media-Saturn hat auf Anfrage von Golem.de den Kauf bestätigt. Txtr ist telefonisch nicht erreichbar.

Stellenmarkt
  1. BruderhausDiakonie - Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg, Reutlingen
  2. Haufe Group, Freiburg

Txtr ist seit Januar 2015 insolvent. Das Amtsgericht Charlottenburg hatte ein Verfahren eröffnet. Das Unternehmen wollte ursprünglich den Txtr Reader auf den Markt bringen. Der für das Jahr 2009 geplante Produktstart fand aber nur verspätet und in geringer Auflage im Ausland statt, wo sich der E-Book-Reader zudem nicht sehr gut verkaufte. Txtr baute dann einen E-Book-Shop auf, und der Hardwarehersteller Acer übertrug Txtr den Betrieb des E-Book-Shops für seine Tablets.

Nun werde Storecast.de für Media-Saturn den E-Book-Shop betreiben, so der Bericht. Einige der Beschäftigten würden zu Media-Saturn wechseln. Ein Teil des Teams ist bereits für Zalando tätig. Der frühere Firmenchef Thomas Leliveld hat das Unternehmen bereits verlassen und die E-Book-Firma Blloon gegründet.

Eine Sprecherin des Unternehmens sagte Golem.de: "Media-Saturn übernimmt den operativen Betrieb und die Content-Verantwortung von Txtr, also den Kontakt mit den Kunden und Verlagen." Die Txtr-Plattform sei bereits Teil der digitalen Entertainment-Strategie im Bereich E-Books. Das wolle der Elektronikdiscounter künftig weiter auf- und ausbauen, daher würden auch einige Mitarbeiter aus dem Controlling, dem Support sowie aus dem Einkauf übernommen.

Storecast habe die technische Plattform und den Betrieb von Txtr übernommen und setze diesen exklusiv für Media-Saturn um. Storecast ist einer der Dienstleister des Konzerns und steuert viele digitale Prozesse in den deutschen Media-Märkten wie beispielsweise Instore TV oder die Musik-Abhörstationen. "Wir sind nicht an Storecast beteiligt", sagte die Sprecherin.

Nachtrag vom 7. April 2015, 19:03 Uhr

Media-Saturn betont, nicht der rechtliche Nachfolger für Txtr zu sein und das Unternehmen nicht gekauft zu haben. Die Intellectual Property und die Technologie habe Storecast erworben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-80%) 6,99€
  3. 137,70€
  4. (-78%) 11,00€

timo.w.strauss 08. Apr 2015

Vielleicht geht es eher um das Geschäft mit Acer ?


Folgen Sie uns
       


Fairphone 3 - Fazit

Behebt das Fairphone 3 die Mängel der Vorgänger? Wir haben es getestet.

Fairphone 3 - Fazit Video aufrufen
TVs, Konsolen und HDMI 2.1: Wann wir mit 8K rechnen können
TVs, Konsolen und HDMI 2.1
Wann wir mit 8K rechnen können

Ifa 2019 Die Ifa 2019 ist bezüglich 8K nüchtern. Wird die hohe Auflösung wie 4K fast eine Dekade lang eine Nische bleiben? Oder bringen kommende Spielekonsolen und Anschlussstandards die Auflösung schneller als gedacht?
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Kameras und Fernseher Ein 120-Zoll-TV mit 8K reicht Sharp nicht
  2. Sony ZG9 Erste 8K-Fernseher werden bald verkauft
  3. 8K Sharp schließt sich dem Micro-Four-Thirds-System an

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  2. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich
  3. ID Charger VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

    •  /